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Celle

Mozart-Requiem mit den Juventis-Chören sorgt für Gänsehautmomente in der Stadtkirche

21.09.2018 - 20:00 Uhr     Monika Wille    0
Fotos: Peter Müller


CELLE. „Mo“ begrüßt höchstpersönlich am Eingang der Stadtkirche die Besucher, die sich zur Aufführung des Mozart-Requiems auf den Weg gemacht haben. Jedem Einzelnen bestätigt er, dass der erworbene Platz der allerbeste überhaupt ist.  Auch die Begrüßung hält „Mozart“ persönlich. Das Orchester Musica Assoluta unter der Leitung von Thorsten Encke setzt mit der Sinfonie No. 41, der „Jupiter-Sinfonie“, die nach Mo’s Ansicht eigentlich lediglich “die mit der Schlussfuge“ heißen sollte, einen impulsiven Auftakt. Zur Musik werden Bilder aus dem virtuellen Leben von „Mo“ auf den Vorhang projiziert, der Aufführende und Publikum noch voneinander trennt.



Erst nachdem der letzte Ton der Sinfonie  verklungen ist und die Bläser das Orchester ergänzen, fällt der Vorhang und gibt den Blick frei auf die Solisten, die Musiker, den Juventis Jugendchor sowie den Juventis Vorchor. Die Aufführung des Requiems erfüllt mehr als alle Erwartungen, die die Zuhörer mitgebracht haben. Die anfängliche Nervosität bei den jungen Sängerinnen und Sängern schwindet schnell und mit jedem Ton steigt die Sicherheit. Das gelungene Miteinander von Profi-Musikern und Schülern lässt die Zuhörern im Laufe des Abends mehrfach den Atem anhalten und den einen oder anderen wohlig erschauern. Die Solisten, Juliane Dennert (Sopran), Ivonne Fuchs (Alt), Benjamin Glaubitz (Tenor) und Florian Götz (Bass) sind stimmlich hervorragend ausgewählt und passen angenehm zueinander.

Bernd Ostermeyer, der Schulleiter des KAV-Gymnasiums freut sich sehr über das gelungene Konzert: „Es ist ein bewegender Moment und ich bin sehr glücklich, dass unsere Schüler unter der Leitung eines derart hervorragenden Musikers, der gleichzeitig Lehrkraft an unserem Gymnasium ist, bereit sind, solch herausragenden Leistungen zu erbringen.“  Stephan Doormann, Chorleiter und Initiator des Projektes ist einfach „dankbar und glücklich über den gelungenen Abend“. Schon seit dem 19. August wird das Projekt im Internet unter „Gestatten’s, my name is Mo. Wolfgang Amadeus Mo“ von Schauspieler Alex Friedland und dem Regisseur Michael Lohmann begleitet. „Wir wollten Mozart als Figur in die heutige Zeit holen und ihn kommunizieren lassen“, so der Regisseur. Minutenlanger Applaus lässt die Sängerinnen und Sänger und die Musiker strahlen und ist verdienter Lohn für viele mühevolle Probestunden, Übungsabende und -wochenenden.



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