CELLE. Insgesamt 190 Musikerinnen und Musiker traten beim diesjährigen Sommerkonzert des Hölty-Gymnasiums auf, das in diesem Jahr an zwei Abenden stattfand. Unter der Leitung von Egon Ziesmann, Burkhard Bertram, Joschua Claassen und Annika Weiß gaben 57 Sängerinnen und Sänger ihr beeindruckendes Repertoire zum Besten, aber auch die große Vielzahl an Blech- und Holzbläsern und die Schülerinnen und Schüler an den diversen Rhythmusinstrumente nebst Piano und E-Bass überzeugten durch eine Klangvielfalt, die ihres Gleichen sucht.

Die Dauer des Konzerts von gut zwei Stunden erschien somit kurzweilig und äußerst abwechslungsreich. Von zwei Bigbands über Jazz-Combos hin zu verschiedenen Chören mit einer Vielzahl an Solisten war für jeden Geschmack etwas dabei. Fulminante Arrangements brachten der Vokalini-Chor, die Young Voices und der Lehrerchor zu Gehör, woraufhin die Bläserklassen der Jahrgänge 5 und 6 durch ihre schon in kurzer Zeit erlangte Spielkunst überzeugten. Den Auftakt bildete das Hölty-Orchester, das gemeinsam mit der beeindruckenden Lichtshow gleich zu Beginn einen effektvollen Akzent setzte und die Zuhörer mitnahm in die Welt der Musik.

Das diesjährige Sommerkonzert stand ganz im Zeichen des Lichts. Die Bühne, die durch eine grandiose Lichtshow effektvoll in Szene gesetzt wurde, untermalte die Musik äußerst passend. Von Musikstücken mit von Schülerinnen und Schülern geschriebenen Texten über die beschwingte Darbietung der Cantina Band hin zu dem imposanten Klangvolumen der Concert Band zeigte sich das ganze musikalische und spielerische Können der Schülerinnen und Schüler des Hölty-Gymnasiums. Anzumerken war allen der Spaß und die Freude an der Musik. Diese Begeisterung übertrug sich auch auf die Zuhörer, die die Musikerinnen und Musiker mit stürmischem Applaus würdigten. Abgerundet wurde das Konzert durch die unterhaltsame Moderation von Jana Heine und Tobias Fehlow aus dem 11. Jahrgang. Sie führten die Zuhörer außerordentlich gelungen durch den Abend. Insgesamt war es ein tolles Konzert in beeindruckend hoher musikalischer Qualität.

Im Rahmen des Sommerkonzerts wurden auch Sarah Schnöge, Fabian Obermair und Christoph Schütze geehrt, die beim diesjährigen Bundesfinale von „Jugend forscht“ einen zweiten Platz erringen konnten. Sie beeindruckten die Jury mit ihrer Forschung zur Elektrophysiologie der Venusfliegenfalle. Unterstützt wurden sie dabei von Dr. Volker Bunke und Herbert Schütze.

Text: Johanna Sießenbüttel



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