NABU Gruppe Hermannsburg/Faßberg errichtete Amphibienschutzzäune

Von Redaktion | am So., 20.03.2016 - 18:22

HERMANNSBURG/OLDENDORF. Sobald es einige Nächte nacheinander wärmer als fünf Grad Celsius ist, und dann noch ein wenig Regen fällt, stimmen die Bedingungen, dass sich die Amphibien langsam auf den Weg zu ihrem Laichgewässer machen. Da in den nächsten Tagen mit diesen Bedingungen gerechnet wird, hat die NABU Gruppe Hermannsburg/Faßberg, wie jedes Jahr wieder, drei Amphibienschutzzäune (Krötenzäune) aufgebaut, davon zwei in Hermannsburg und einen  in Oldendorf.

Die Zäune haben insgesamt eine Länge von mehr als 400 Meter. Sobald die Krötenwanderung beginnt, werden die in Eimern gefangenen Amphibien eingesammelt und zu ihrem Laichplatz über die Straße getragen. Die Tiere werden dabei gezählt und erfasst. Im vergangenen Jahr wurden so von der NABU Gruppe 542 Tiere vor dem überfahren gerettet.

Auf der Webseite:  https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/aktion-kroetenwanderung/01031.html können die Ergebnisse aller Zäune abgefragt werden. Der NABU bittet darum, dass fürsorgliche Naturfreunde keine Tiere aus den Eimern entnehmen, um sie über die Straße zu tragen. Das würde die Zählung verfälschen.

Alle Aktivitäten, Projekte und Termine der NABU Gruppe Hermannsburg/Faßberg und viel Wissenswertes zum Naturschutz findet man auf der Webseite: http://www.nabu-hermannsburg-fassberg.de/

Das Bild zeigt die NABU-Bautruppe in Hermannsburg nach getaner Arbeit.
Text/Foto: Hans-Jürgen Huber