NABU nimmt Hinweise auf Fledermaus-Sichtungen entgegen

Umwelt Von Extern | am Di., 06.10.2020 - 17:19

CELLE. Fledermäuse entziehen sich durch ihre nächtliche Lebensweise weitgehend unserer Wahrnehmung. Ihre zur Ortung genutzten Ultraschall-Laute sind fürs menschliche Ohr nicht hörbar. Tagsüber verbergen sie sich gut versteckt in Baumhöhlen oder in Spalten und Ritzen von Gebäuden, oftmals sogar unbemerkt auf Dachböden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es immer noch viele Wissenslücken bezüglich ihrer Lebensweise, vor allem aber ihrer Verbreitung gibt. Gleichwohl sind alle heimischen Feldermausarten gesetzlich besonders geschützt.

Im Rahmen des neu aufzustellenden Landschaftsrahmenplans bittet die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Celle um Mithilfe, um auch diese heimlichen Mitbewohner ausreichend zu würdigen und ihre Wohnstätten und Lebensräume schützen zu können. Gesucht werden alle Hinweise auf Fledermausquartiere im Landkreise Celle (Überwinterungsquartiere und Sommerquartiere (sogenannte Wochenstuben)).

"Bitte teilen Sie dem NABU mit, falls Sie Hinweise auf Fledermaus-Quartiere haben - sei es bei Ihnen zu Hause im Keller oder auf dem Dachboden oder anderweitig in oder an Gebäuden oder in Fledermauskästen oder sogar in Vogelnistkästen. Der NABU wird eingehende Meldungen koordinieren und anonymisiert an den Landkreis weiterleiten", so Andreas Pohlen von der Geschäftsstelle NABU Heide-Wendland. Melden kann man Sichtungen unter fledermaus@nabu-kreis-celle.de.