WIETZE. Ingolf Klaassen, Vorsitzender der SPD Wietze, teilt mit, dass die Verwaltung nun zu einem Runden Tisch mit Vertretern von DEA sowie Rat und Verwaltung eingeladen habe. Dies habe er im Bürgermeisterwahlkampf vorgeschlagen.

„Im Februar 2019 ereilte Wietze die Nachricht, dass DEA für Mitte 2020 im Rahmen der Fusion mit Wintershall beabsichtige, sowohl das Labor wie den Bereich Bohrlager zu schließen. Kurz darauf wurde in der Gemeinderatssitzung im Februar der Resolutionstext der SPD fraktionsübergreifend und einstimmig beschlossen. Solidarität mit den Beschäftigten am Standort Wietze und die Auswirkungen für die gesamte Gemeinde wurden in der Resolution hervorgehoben“, erinnert Klaassen an die Nachricht und die ersten Reaktionen darauf.

Zahlreiche Gespräche seien geführt worden. Ingolf Klaassen schlug eigenen Angaben zufolge vor, zu einem Runden Tisch mit Vertreterinnen und Vertretern der Unternehmensleitung, der Betriebsleitung und des Betriebsrates am Standort Wietze sowie Verwaltung und Politik einzuladen. Nun sei die Einladung von Seiten der Verwaltung an die Vertreterinnen von DEA, Unternehmensleitung wie Betriebsrat, und an die Fraktionen im Gemeinderat Wietze für Mitte Juli ausgesprochen. „Ich freue mich, dass meine Idee vom Runden Tisch zur drohenden Standortschließung der DEA in Wietze von der Verwaltung aufgegriffen wurde und nun umgesetzt wird“, sagt Ingolf Klaassen.

Trotz vieler unterschiedlicher Positionen im Bürgermeisterwahlkampf habe immer Einigkeit bestanden, dass die Gemeinde als traditionsreicher Erdölstandort durch die Schließung des DEA-Standortes Wietze ein schwerer Verlust drohe. „Hier im Rahmen eines Runden Tischs nach machbaren Alternativen zur umfassenden Standortschließung zu suchen, ist der richtige Weg!“, ist Klaassen nach wie vor überzeugt.





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