BERLIN/CELLE. CELLEHEUTE blieb hartnäckig, bohrte immer wieder nach – die Celler Stadtverwaltung blieb ebenfalls hartnäckig und entgegnete mit immer neuen Erklärungsversuchen, sogar einer „Klartext-Gegendarstellung„. „Nach Abklingen des Frostes im Boden“ sollten die zeitgemäßen Fahrradständer wieder nachgebessert, d.h. diebstahlsicher werden, heißt es dort u.a. Und schließlich dürften sie nicht fest verankert sein, um flexibel zu bleiben.

Nun, der Frost ist ne Weile weg, einige Bügel inzwischen auch. „Fahrradständer to go“ nannte „Mario Barth deckt auf“ die 100.000 Euro-Investition in Bügel, die mehr oder weniger lose eingesteckt ihren Zweck nicht wirklich erfüllen.

„Die Anzahl der gestohlenen Bügel ist bei der Stadt nicht bekannt“, heißt es aus dem Rathaus – kein Scherz. Den Ratsmitgliedern scheint diese Verwendung von Steuergeldern bisher ebenfalls egal zu sein – allein die AfD bohrte nach, bis heute ohne konkrete Antworten zu erhalten. Und eben auch Mario Barth. Nachdem er auf RTL darüber bundesweit berichtete, müssen die Bügel keineswegs mehr mobil sein. Ab sofort sind die ersten fest eingebaut und „unklaubar“ – vorerst.

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