Nach Überfall auf ein Juweliergeschäft - Mutmaßlicher Mittäter angeklagt

Polizei + Feuerwehr Von Redaktion | am Do., 01.04.2021 - 13:18

CELLE. In dem Fall des am 14.09.2020 in der Altstadt in Celle überfallenen Juweliergeschäfts, bei dem zwei mutmaßliche Täter getötet wurden, hat die Staatsanwaltschaft Lüneburg - Zweigstelle Celle gegen einen mutmaßlichen Mittäter Anklage wegen versuchten schweren Raubes erhoben. 

Dem 37-jährigen Angeschuldigten, der ein Bruder eines der bei dem Überfall getöteten mutmaßlichen Täter ist, wird vorgeworfen, den Überfall auf das Juweliergeschäft in der Celler Altstadt gemeinsam mit den beiden Mittätern geplant zu haben und zur Ausführung des Vorhabens mit diesen am Tattag mit einem PKW nach Celle gefahren zu sein. Während des Überfalls habe er absprachegemäß mit einem Kraftfahrzeug in der Nähe des Juweliergeschäfts gewartet, um seine beiden Mittäter nach dem Überfall mit der Beute aufzunehmen und zu flüchten. Dabei habe er gewusst, dass seine beiden Mittäter Waffen und andere Werkzeuge bei sich führten, die zum Gelingen des Überfalls auch eingesetzt werden sollten. Als der Angeschuldigte bemerkt habe, dass der Überfall gescheitert war, habe er sich mit dem Fahrzeug aus Celle abgesetzt. 

Im Ermittlungsverfahren hat sich der anwaltlich vertretene Angeschuldigte nicht zur Sache eingelassen. Er befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Das Landgericht Lüneburg hat nunmehr über die Zulassung der Anklageschrift zur Hauptverhandlung und die Eröffnung des Hauptverfahrens zu entscheiden.

Im Fall einer Verurteilung sieht das Gesetz die Verhängung einer Freiheitsstrafe von nicht unter fünf Jahren vor. 

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