CELLE. Am Freitag, den 27.04.2018, 21:00 Uhr, lädt die katholische Kirchengemeinde St. Ludwig (Magnusstrasse – Am französischen Garten) zur Reihe „Nachtklänge“: „SacreFleur“ – Musik – sinnlich und spirituell lautet diesmal die Überschrift. Altes und Neues miteinander verbunden- diese Kombination findet der Hörer bei der Gruppe „Sacre Fleur“. Der Hamburger Jazzmusiker Reiner Regel und der Popular-Kirchenmusiker Jan Keßler geben altüberlieferten Chorälen eine neue, zeitgemäße Gestalt. Zum Trio wird „Sacre Fleur“ durch den  Bassisten Lars Hansen. Soulig, gospelig und meditativ – das sind die Prädikate, die „Sacre Fleur“ zugeschrieben werden.

„Vielleicht liegt die besondere Qualität von „Sacre Fleur“ darin, dass es das Sinnliche und Spirituelle als untrennbare Einheit darstellt und, indem die Musik gleichermaßen Beides anspricht, den Körper und den Geist, sich der Zuschauer wieder als Einheit wahrnehmen kann“ (Frank Siebert, Chefdramaturg des Schleswig-Holstein Musikfestivals.)

„Sacre Fleur“ hat bereits bei zahlreichen Konzerten im nord- und ostdeutschen Raum ein begeistertes Publikum gefunden wie u.a. in  Schwerin, Bad Doberan, Lübeck, auf Fehmarn, in Buxtehude, Celle, Malente, viele Male im Hamburger Michel und anderen Hamburger Kirchen.

„Die Arbeit an den kraftvollen alten kirchlichen Liedern ist pure Leidenschaft“, formuliert der Jazz-Saxophonist und -Klarinettist Reiner Regel sein Interesse an dem traditionellen Liedgut. Dabei ist Regel bisher andere Wege gegangen. Neben seiner langjährigen Zugehörigkeit zur Old Merry Tale Jazzband arbeitete er mit Udo Lindenberg, Bill Ramsey, Gottfried Böttger, Knut Kiesewetter, Mick Taylor (Rolling Stones Gitarrist) und vielen anderen Größen der Hamburger und internationalen Musikszene zusammen. Film- und Fernsehproduktionen wie „Der Landarzt“, „Tatort“ und „Männerpension“ runden sein breites Spektrum ab.

Bei einer CD-Produktion traf Regel auf Jan Keßler, der seit mehr als 10 Jahren am Hamburger Michel für zeitgemäße Formen der Kirchenmusik zuständig war; er ist nicht nur Gitarrist, sondern auch Komponist und Produzent. Beide haben schnell festgestellt, dass sie musikalisch ähnlich denken und sich gut verstehen.  Sie hatten aus unterschiedlichen Richtungen die gleiche Idee, nämlich ein Projekt zusammen zu machen, das in ,irgendeiner Form mit Kirchenmusik‘ zu tun hat. Der Rest hat sich quasi von selbst ergeben.“

Wichtig ist den Musikern der Respekt vor den alten Melodien. „Es gibt Improvisationen, und stilistisch bewegen wir uns natürlich in einer anderen Umgebung, aber die Melodien bleiben die Melodien und wir kommen immer wieder zu ihnen zurück.“ 2009 erschien die erste gemeinsame CD „Bleu“. Sie enthält neben den bearbeiteten Gesangbuchliedern auch eigene Kompositionen. 2011 wurde „Rouge“  fertig und inzwischen ist nach „Jaune“, die vierte CD „Vert“entstanden. Auch „Jaune“ und „Vert“ bereichern das aktuelle Tourprogramm mit altem und neuem Liedgut. Das neueste Album ist „Sacre Fleur – Blanc“ mit Advents- und Weihnachtsliedern.

Eintritt 15,- € / übliche Ermäßigungen

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