BERLIN/BERGEN. Das Bundesverteidigungsministerium hat bestätigt, dass die Kaserne in Bergen zukünftig den Namen „Niedersachsen-Kaserne“ tragen wird. Dazu erklärte der verteidigungspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Henning Otte MdB: „Mir wurde heute vom Bundesverteidigungsministerium bestätigt, dass die Kaserne in Bergen zukünftig den Namen ‚Niedersachsen-Kaserne‘ tragen wird. Dies hat die Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, jetzt so genehmigt.“

Er freue sich, dass der Standortälteste beauftragt wurde, die Veranstaltung zur Namensgebung der Bundeswehrkaserne nun zu planen. „Der neue Name für die Kaserne findet bei allen Beteiligten breite Zustimmung. Dies zeigt auch die Empfehlungen der kommunalen Gremien in Bergen und auch in Lohheide sowie der Personalvertretungsgremien. Auch hinsichtlich der Diskussionen um die Tradition in der Bundeswehr ist der Name mit Bedacht gewählt“, so Otte.

Nach Schließung und Auflösung der Niedersachsen-Kaserne 2003 in Barme, Gemeinde Dörverden, werde es nun wieder eine Niedersachsen-Kaserne geben. Mit der neuen Niedersachsen-Kaserne könnten sich die Bürger und vor allem auch die niederländischen und deutschen Soldaten des Panzerbataillons 414 verbunden fühlen. Für die Soldatinnen und Soldaten werde die Niedersachsen-Kaserne mit diesem Namen zu einem Stück Heimat in der Region.

Am Standort Bergen wurde zum 1. Oktober 2015 das multinationale Panzerbataillon 414 neu aufgestellt. Nach langer Zeit der Truppenreduzierungen ist es das erste neue Bataillon und Teil einer Trendumkehr in der Bundeswehr. Das Bataillon stellt eine Verstärkung der Panzertruppe dar. „Der Standort hat sich bisher gut entwickelt und bietet weitere gut Perspektiven“, bilanziert Henning Otte.

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