HAMBURG/CELLE. Mit seiner Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ will der NDR in diesem Jahr schwerstkranken und sterbenden Menschen sowie ihren Angehörigen helfen. Partner der Aktion ist der „Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e. V.“ (DHPV) mit seinen Organisationen in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Im Aktionszeitraum vom 5. bis zum 16. Dezember berichten alle NDR Radioprogramme, das NDR Fernsehen und das Internet-Angebot NDR.de über die Hospiz- und Palliativ-Arbeit im Norden, stellen Projekte sowie Helferinnen und Helfer vor und rufen zu Spenden auf. Diese kommen zu 100 Prozent Projekten des DHVP in Norddeutschland zugute.

Auch über das Hospiz-Haus Celle wird im Rahmen dieser Aktion in Hörfunk,  Fernsehen und Internet berichtet:
–          Am Montag, dem 5.12., ist Hospizleiterin Marlies Wegner mit Ulrich Domdey (Vorsitzender des Landesstützpunktes Hospizarbeit und Palliativversorgung Niedersachsen e.V.) von 12.05 bis 13.00 Uhr in der NDR-1-Plattenkiste zu Gast.
–          Am Mittwoch, 7.12. wird im NDR-1-Fernsehen in der Sendung DAS (18.45 bis 19.30 Uhr) ein Beitrag zum Thema Ehrenamt im Hospiz-Haus Celle ausgestrahlt.
–          Am Donnerstag, 8.12. sendet NDR-1 tagsüber in seinem Hörfunk-Programm unter der Überschrift „Anja will’s wissen“ mehrmals aus dem Hospizbereich im Wilhelm-Buchholz-Stift.
–          Am Mittwoch, 14. Dezember, ist Hospizleiterin Marlies Wegner mit weiteren Experten von 19.00 bis 20.00 Uhr Gast in der NDR-1-Hörfunksendung Visite.

„Tod und Sterben sind noch immer Tabuthemen. Mit ‚Hand in Hand für Norddeutschland‘ möchten wir in diesem Jahr dazu beitragen, dass die Hilfsangebote für schwerstkranke und sterbende Menschen stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helfer im Hospiz- und Palliativbereich im Norden noch besser unterstützt werden kann”, sagt NDR Intendant Lutz Marmor.

Prof. Dr. Winfried Hardinghaus, Vorstandsvorsitzender des DHPV freut sich auf die Aktion mit dem NDR: „ Sie wird – neben der praktischen Unterstützung – dazu beitragen, die Lebensthemen Krankheit, Sterben und Tod weiter ins öffentliche Bewusstsein zu bringen und für eine Kultur der Wertschätzung gegenüber kranken und sterbenden Menschen zu sensibilisieren.“

Zusätzlich zu den Programmaktionen wird es am 3., 8. und 9. Dezember in Hamburg bzw. Hannover Benefizkonzerte geben, bei denen die Künstlerinnen und Künstler unentgeltlich auftreten. NDR 1 Welle Nord, NDR 2 und das NDR Landesfunkhaus Hamburg sammeln zudem mit Versteigerungen Spenden für den guten Zweck. Nicht zu vergessen die Sendung „DAS!“, die bereits im September ihr Rotes Sofa für 11.000 Euro versteigert hat.

Am Freitag, 16. Dezember, mündet „Hand in Hand für Norddeutschland“ in den großen Spendentag: Von morgens bis abends nehmen zahlreiche Prominente sowie NDR Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch Spenden entgegen. Die Liste der freiwilligen Helferinnen und Helfer liest sich streckenweise wie ein norddeutsches „Who’s Who“ – dabei sein möchten u. a. Torsten Albig, Stephan Weil, Boris Pistorius, Peter Harry Carstensen, Rudolf Seiters, Kirsten Bruhn, Bastian Dankert, Till Demtroeder, Arved Fuchs, Martin Kind, Lotto King Karl, Heinz-Rudolf Kunze, Dirk Luther, John Neumeier, Hinrich Romeike, Katrin Sass und Hinnerk Schönemann.

Im NDR Fernsehen präsentieren Judith Rakers und Jörg Pilawa ab 20.15 Uhr die Live-Sendung „Hand in Hand für Norddeutschland – Der große NDR Spendenabend“. Darin empfangen sie u. a. den Leiter des Hospizes Leuchtfeuer, Ulf Bodenhagen, sowie die Gründerin des Hospizes Sternenbrücke, Ute Nerge. Während des Abends nehmen an den Telefonen im Studio prominente Gäste weiterhin Spenden entgegen, darunter Nina Bott, Yasmina Filali, Michael Fitz, Volker Lechtenbrink, Lutz Marmor, Wolfgang Trepper, Saskia Valencia sowie Elke Wiswedel und Jens Mahrhold von NDR 2. Als Musikacts sind dabei u. a. Michelle, Max Giesinger, Silbermond und Matt Simons sowie der Poetry-Slammer Dominik Bartels, der sich mit dem Thema Tod und Sterben befasst. Im Anschluss setzt die „NDR Talk Show“ live ab 22.00 Uhr den Spendenaufruf fort und informiert über den aktuellen Spendenstand. Die zentrale kostenfreie Spenden-Telefonnummer ist 08000 637000.

Das Spendenkonto für die Aktion ist eingerichtet bei der Bank für Sozialwirtschaft, IBAN: DE 47 251 205 100 100 100 100, Kontoinhaber: Deutscher Hospiz- und Palliativ-Verband e. V.; Spendenzweck: Hand in Hand 2016. Zuschauer, Hörer und Internet-Nutzer können per Online-Überweisung, in allen Banken und Sparkassen sowie über www.NDR.de/handinhand spenden.

Ziel der Hospiz- und Palliativarbeit ist es, Menschen durch Zuwendung und Unterstützung ein Sterben in Würde zu ermöglichen. Dazu gehören größtmögliche Autonomie bis zuletzt, Schmerzfreiheit und Geborgenheit in vertrauter Umgebung und im Kreis der Familie und Freunde, palliativmedizinische und -pflegerische Betreuung sowie verlässliche psychosoziale wie spirituelle Begleitung. Im DHPV, dem Dachverband von bundesweit mehr als 1000 Hospizvereinen und Palliativeinrichtungen, sind mehr als 100.000 Menschen vor allem ehrenamtlich und bürgerschaftlich engagiert.

Die Partner der NDR Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ wechseln jedes Jahr. Bisherige Partner waren die vier norddeutschen Landesverbände des Deutschen Kinderschutzbundes in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg, die Deutsche Kinderkrebsstiftung, die norddeutschen Tafeln, die vier Landesverbände der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) und – im vergangenen Jahr – der Paritätische Wohlfahrtsverband mit seiner Flüchtlingshilfe.

Weitere Informationen zur NDR Benefizaktion gibt es im Internet unter www.NDR.de/handinhand