BERGEN. Rappelvoll und bunt geschmückt war die Eugen-Naumann-Schule am vergangenen Freitag anlässlich des Schulfestes. Die Kinder hatten viele Attraktionen für die Besucher vorbereitet, die außerdem neugierig auf die neue Schulleitung waren. Mit Beginn des Schuljahres hat Bianca Höltje ihr Amt als kommissarische Schulleiterin an der Eugen-Naumann-Schule übernommen. Höltje lebt mit ihrer Familie in Hermannsburg und war zuvor an der dortigen Grundschule tätig.

Den harmonischen Start mit den neuen Kollegen lobt sie besonders: „Meine Vorgängerin Ute Tolk hat sehr gute Arbeit geleistet und mir den Einstieg leicht gemacht. Ich bin schnell angekommen und plane bereits eigene Impulse, mit denen ich an die vorhandene Struktur anknüpfen möchte.“ Zu ihren Favoriten gehörten Themen wie Inklusion, individuelles Arbeiten und das Programm „Demokratie leben!“. Auch bei den Vorbereitungen zum Schulfest habe die kommissarische Schulleiterin eine positive Dynamik zwischen Lehrern, Schülern, Eltern und dem Schulverein gespürt: „Alles war toll organisiert und lief Hand in Hand.“

Der Schulverein und die Eltern unterstützten die Vorbereitungen und in den Klassen wurde eifrig gewerkelt, geprobt und gebacken. So bot das Schulfest ein breites Spektrum an Vorführungen, sportlichen Aktivitäten, Sinneserlebnissen und kreativem Gestalten. Lustige Sketche und tanzende Sockenpuppen sorgten für heitere Stimmung und der herzhafte Geruch von in der Schule selbst gemachtem Börek erfüllte die Räume. Ein Klassenzimmer war in eine Dschungellandschaft verwandelt worden, anderswo erklangen Rhythmen per Bodypercussion und in der Sporthalle lockte ein abenteuerlicher Parcours.

Am Ende des Tages freute sich auch der Schulverein über stolze Tageseinnahmen sowie zahlreiche neue Mitglieder. Davon sollen Sonderprojekte für die Schüler realisiert werden. Jüngst ermöglichte der Schulverein beispielsweise eine gemütliche Sitzecke mit Teppich im Forum (Pausenhalle) der Schule. Außerdem hatte er einen Sponsorenlauf für die Schüler organisiert. Dank kräftiger Spenden der mitwettenden Angehörigen konnte daraus eine Schaukelanlage für den Innenhof finanziert werden.

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