CELLE. Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten hat ihren Internetauftritt grundlegend modernisiert und reagiert damit auf veränderte Anforderungen der Nutzerinnen und Nutzer. „Vor dem Besuch einer Gedenkstätte steht heute in der Regel die Suche nach Informationen im Internet und dafür werden immer häufiger mobile Endgeräte genutzt“, erklärt Dr. Jens Binner, Leiter Kommunikation und Veranstaltungen der Stiftung. Daher wurde die Website http://www.stiftung-ng.de/de/ nun vollständig in responsivem Design gestaltet und ist somit auch auf Tablets und Smartphones bequem zu nutzen.

Leitbegriffe der Neugestaltung waren Übersichtlichkeit und Transparenz. Die vier Bereiche der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten sind jetzt farblich getrennt. Somit ist schnell zu erfassen, ob man sich auf den Unterseiten der Gedenkstätte Bergen-Belsen, der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, der Gedenkstättenförderung Niedersachsen oder der Stiftung selbst befindet. Die Navigation ist in allen Bereichen gleich angelegt. Der Einstieg erfolgt jeweils über eine Portalseite, die eine Ein-Klick-Navigation zu den wichtigsten Informationen erlaubt.

Die vielfältigen Aufgabenfelder der Stiftung werden ausführlich und mit vielen historischen Hintergrundinformationen und Fotos erläutert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden mit ihren Zuständigkeiten und Qualifikationen vorgestellt, damit die Nutzerinnen und Nutzer schnell erkennen, wen sie für welche Frage ansprechen können. Neu ist ferner, dass Interessierte über einen Webshop online alle Titel aus dem vielfältigen Publikationsangebot der Stiftung bestellen können.

Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten nutzt verstärkt Social-Media-Kanäle, Blogs und spezielle Internetseiten wie das Bildungsportal http://geschichte-bewusst-sein.de/. Alle Online-Angebote werden auf der neu gestalteten Website zusammengeführt und erlauben so einen schnellen Überblick über die jeweiligen Schwerpunkte. Ein übersichtlich gestalteter Veranstaltungskalender stellt das vielfältige aktuelle Angebot der Stiftung an ihren verschiedenen Standorten vor.

„Insgesamt trägt eine zeitgemäß gestaltete Website dazu bei, Hemmschwellen bei der Beschäftigung mit dem nationalsozialistischen Unrecht zu verringern und gerade bei jüngeren Menschen Interesse zu wecken. Die Vielfalt der Bildungsangebote und Veranstaltungen zeigt, dass Gedenkstätten mehr sind als Orte der Trauer und der Erinnerung. Es soll stärker ins Bewusstsein rücken, dass sie als Lernorte in die Gesellschaft hineinwirken. Ziel ist die wache Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen und ihren Folgen und damit die Stärkung eines kritischen Geschichtsbewusstseins“, fasst Binner die Zielsetzungen zusammen.

 

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.