Neujahrsempfang beim Schützenverein Hambühren

Gesellschaft Von Redaktion | am Mo., 11.01.2016 - 18:23

HAMBÜHREN. Der Schützenverein Hambühren und die Unteroffizier-Vereinigung hatten zum 36. Neujahrstreffen eingeladen. Als Gastredner informierte Wolfgang Otto über die Obels-Jünemann-Stiftung als Senioren-Begegnungsstätte in Ovelgönne. In diesem Sinne war auch das Schützenhaus am Bruchweg eine Begegnungsstätte für zahlreiche Vertreter der Hambührener Institutionen zum neuen Jahr.

Die Vorsitzenden des Schützenvereins, Jörg Lehne, und der Uffz.-Vereinigung, Peter Stübbe, konnten zum Jahresanfang im Schützenhaus am Bruchweg zahlreiche Vereinsmitglieder und Gäste begrüßen. Lehne moderierte das Programm und gab zur Einstimmung ein passendes Neujahrsgedicht zum Besten. Pastor Winfried Spickermann von der evangelischen Auferstehungsgemeinde führte mit nachdenklichen Worten vor Augen, dass das Leben unvermittelt enden kann und erzählte hierzu eine wahre Begebenheit. Bürgermeister Thomas Herbst bedankte sich beim Schützenverein und allen Hambührener Vereinen für die ehrenamtliche Arbeit: "Die Flüchtlingsproblematik sei auch in Hambühren angekommen, man dürfe das Allgemeinwohl dabei aber nicht aus dem Auge verlieren." Der Bürgermeister blickte zudem voraus auf die Kommunalwahlen am 11. September 2016.

Gastredner Wolfgang Otto informierte als stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsrates über Geschichte und Zweck der Obels-Jünemann-Stiftung. Die langjährige SPD-Abgeordnete des Niedersächsischen Landtages Hilde Obels-Jünemann hatte in den 1990er Jahren entschieden, ihr gesamtes Vermögen einer Stiftung zuzuführen. Inzwischen ist der letzte Wille der Stifterin in vorbildlicher Weise umgesetzt. Die Begegnungsstätte ist ein beliebter Treffpunkt für soziale Kontakte geworden. Besonders erwähnenswert sind Computerkurse für Senioren und ein Integrationskaffee.

Peter Stübbe berichtete, wie die Soldaten des ehemaligen Fernmeldesektors B auch zur Unterstützung der Brandbekämpfung in der Lüneburger Heide beigetragen haben. Ein anschaulicher Bericht von Eike Krüger vermittelte die Gefahren eines Waldbrandes von 1959, der sich nahe an Bahnhof und Kaserne ausbreitete, bevor es gelang, die Flammen aufzuhalten. Dem 2. Vorsitzenden des Schützenvereins, Jens-Martin Reimker, blieb der Ausblick auf das neue Jahr vorbehalten. Lokale Ereignisse sind das 25. Jubiläum der Hambührener Jugendfeuerwehr und das 45-jährige Bestehen des Spielmannszuges Hambühren. Ein wichtiger Termin für den Schützenverein ist natürlich das Hambührener Schützenfest, welches in diesem Jahr nicht eine Woche nach Pfingsten, sondern vom 10.-12. Juni 2016 stattfindet.


Text/Fotos: Matthias Reimker