NIENHAGEN. Gute Erfahrungen hat die Stadt Kappeln mit dem Nienhäger DLRG-Einsatzteam schon mehrmals gemacht und daher wurde es auch in diesem Jahr wieder angefordert um im Rahmen einer Festwoche für die Sicherheit auf dem Wasser zu sorgen und eine Veranstaltung organisatorisch zu begleiten. Einsatzleiterin Sandra Tietje präsentierte die DLRG wieder einmal als zuverlässige Größe bei diesem großartigen Event, dessen Höhepunkt ein auf der Schlei stattfindendes Feuerwerk ist und das für die DLRG eine große Herausforderung darstellt. Immerhin müssen  unter großen Sicherheitsvorkehrungen  die Abschussebenen positioniert und gesichert werden – keine leichte Aufgabe in einem Hafengebiet, das gerade zu dieser Zeit von zahlreichen  Klein-und Großseglern aufgesucht wird. In Zusammenarbeit mit der zuständigen Wasserschutzpolizei konnten aber auch manche knifflige Aufgaben gelöst werden.

In diesem Jahr ergänzten sich die ausgebildeten Retter um  einige Mitglieder  des Jugendeinsatzteams der DLRG Wathlingen-Nienhagen, die unter Leitung von Sören Makel hier vor Ort ihre ersten Erfahrungen sammeln sollten. Zum Einsatz kam neben dem Rettungsboot Odyssee  auch das neue Klein-Rettungsboot der Ortsgruppe, die nach dem verstorbenen Geschäftsführer  der Ortsgruppe benannte  “ Walter Trümper“, ein leicht zu handelndes Rettungsboot, das für den hiesigen Bereich wie Aller und Fuhse konzipiert wurde, aber auch beim Einsatz in Küstennähe  seine Tauglichkeit beweisen konnte.

Höhepunkt für die jungen Nachwuchsretter war eine Fahrt mit beiden Booten auf die raue Ostsee. Und wie es bei Übungen so ist, wurden die Teams gleich zu einem weiteren  Echteinsatz gerufen – ein Segler hatte sich außerhalb des Fahrwassers auf Grund gesetzt und natürlich konnte die Crew der Odyssee sofort Hilfe und Unterstützung leisten und dem havarierten Skipper zur freien Fahrt verhelfen.

Die beiden Rettungsboote der DLRG Wathlingen-Nienhagen, die  " Odyssee"   und die  " Walter Trümper". Foto: Friederike Rehn

Die beiden Rettungsboote der DLRG Wathlingen-Nienhagen, die “ Odyssee“ und die “ Walter Trümper“. Foto: Friederike Rehn

Text: Jörg Makel

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