CELLE. Am Donnerstag, den 17.10.2019, um 15.30 Uhr, findet im MehrGenerationenHaus, Fritzenwiese 46, 29221 Celle, das nächste Treffen des Literaturkreises statt. Der Roman „Zwei Jahre acht Monate und achtundzwanzig Tage“ von Salman Rushdie erzählt eine Geschichte über Jahrhunderte und gleichzeitig von heute. 

Was ist los in unserer Welt? Zwei Philosophen, die vor 1000 Jahren schon diskutiert haben, streiten auch aus dem Grab noch über die Beeinflussbarkeit der Menschen und ob Glaube oder Vernunft stärker seien. Einer der Beiden hatte eine Liaison mit einer Dschinnya und es leben viele ihrer Nachfahren bis heute. Und als unsere heutige Welt aus den Fugen gerät, wieder Glaube und Vernunft konkurrierern, wachsen den Nachkommen der Dschinnya quasi übernatürliche Kräfte im Kampf gegen Glaubenskrieger. Wird die Welt noch einmal eine Chance bekommen? 

Salman Rushdie, geboren 1947 in Mumbai, Indien, kam als Teenager nach Großbritannien, wo er aufwuchs, Geschichte studierte und lange Zeit lebte. Nachdem wegen eines seiner Werke der Iran eine Belohnung für seinen Tod aussetzte, lebte er lange Zeit im Untergrund, wo er weiter schrieb. Er hat viele wichtige Preise für seine Werke erhalten und wurde in Großbritannien zum Ritter ernannt. Gäste sind zu der Veranstaltung herzlich willkommen.