WIETZE. Zu einem Abendvortrag lädt das Deutsche Erdölmuseum Wietze am Mittwoch, den 20. November um 19.00 Uhr. „Bergbau unterm Hakenkreuz – Zur Geschichte des Oberbergamtes in der Zeit des Nationalsozialismus“ referiert Stefan Wittke. Thema des Vortrags ist das Gegeneinander wie auch das Miteinander einer traditionsreichen Fachbehörde und nationalsozialistischer Dienststellen. Das Oberbergamt – vom Emsland bis nach Thüringen, von Schleswig-Holstein bis Hessen für den kriegswichtigen Bergbau zuständig – musste sich häufig der Angriffe von NSDAP-Vertretern erwehren. Andererseits unterstützte das Amt nach Kräften die Kriegswirtschaft des Regimes – unter Verantwortung des Berghauptmanns Albert Boehm. Dieser kam im September 1933 ins Amt, ohne der Partei anzugehören. Bis 1947 stand er an der Spitze der Bergbehörde.

Der Eintritt für den Vortrag beträgt 4,00 Euro, Mitglieder haben freien Eintritt.

Deutsches Erdölmuseum Wietze
Schwarzer Weg 7-9
29323 Wietze
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