FASSBERG. Seit zwei Jahren gelten geänderte Zulassungsvoraussetzungen für die Laufbahn der Offiziere des militärfachlichen Dienstes. Dies führt unter anderem dazu, dass auch lebensältere und diensterfahrenere Kameraden nochmals in den Fokus für den Laufbahnwechsel gerückt sind. Seit 2015 ist damit der Stabsfeldwebel OA (Offizieranwärter) ein Dienstgrad, der so zuvor nicht in den Streitkräften vertreten war. Auch in diesem Jahr wurden einige Stabsfeldwebel für den Laufbahnwechsel ausgewählt, so dass es mittlerweile keine Einzelfälle mehr sind, auch wenn die Gruppe der Stabsfeldwebel OA natürlich insgesamt eher klein ist.

Erstmalig konnte der Kommandeur der Fachschule der Luftwaffe (FSLw), Oberstleutnant Andreas Schlaack, nun mit Stabsfeldwebel OA Lars König einen Offizieranwärter zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum beglückwünschen und die Dankurkunde der Bundesministerin der Verteidigung überreichen. König ist Angehöriger der 1. Inspektion FSLw und besucht den Ausbildungsgang zum „Staatlich geprüften Techniker”. Im kommenden Jahr wird er seine Ausbildung in Faßberg abschließen.

Oberstleutnant Schlaack zeigte sich hocherfreut. „Das ist ein absolutes Novum, das gab es noch nie. Da kann man einmal sehen, was die geänderten Zulassungsvoraussetzungen auch noch mit sich bringen können”, begrüßte er den Jubilar, der mit seinem Inspektionschef, Oberstleutnant Bernhard Wünsche und Hörsaalleiter, Oberstleutnant Uwe Potzauf, zur Verleihung der Urkunde angetreten war. „Die Tatsache, dass nun auch lebensälteren und deutlich erfahreneren Kameraden der Laufbahnwechsel offen steht, hat dem inneren Gefüge an der FSLw in beiden Ausbildungsgängen sehr gut getan und sich allein deshalb schon ausgesprochen bewährt. Ich freue mich sehr, dass ich Ihnen heute hier diese Urkunde überreichen kann”, so Oberstleutnant Andreas Schlaack abschließend.

Text: Oberstleutnant Andreas Schlaack