BERGEN-BELSEN. „NS-Zwangsarbeit und das KZ Bergen-Belsen“ – unter diesem Titel findet am Sonntag, den 26. Mai 2019, ein thematischer Rundgang durch die Dauerausstellung mit Dr. Thomas Rahe statt.

Zwangsarbeit spielte im KZ Bergen-Belsen zunächst eine geringere Rolle als in den anderen Konzentrationslagern. Dennoch gab es auch hier von Beginn an Arbeitskommandos, denen die Mehrzahl der Häftlinge zugewiesen wurde. Im weiteren Verlauf nahm das KZ Bergen-Belsen jedoch eine immer wichtigere Funktion im System der NS-Zwangsarbeit ein, vor allem als Auffang- und Sterbelager für nicht mehr arbeitsfähige Häftlinge und für weibliche Häftlinge – unter ihnen auch Margot und Anne Frank – die von hier aus zur Zwangsarbeit an verschiedenen Orten im Deutschen Reich weiter verteilt werden sollten.

Welche Bedeutung dies für die Häftlinge hatte, erläutert Dr. Thomas Rahe im Rahmen eines thematischen Rundgangs durch die Dauerausstellung der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Die Veranstaltung beginnt um 14:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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