CELLE. Am Donnerstag, dem 9. Februar, um 15.30 Uhr, führt Kurator Norbert Steinau durch die Ehrenhalle der Hannoverschen Armee im Bomann-Museum und erläutert die aktuelle Sonderausstellung mit Ölporträts hannoverscher Offiziere. Die im Jahr 1907 eingeweihte Ehrenhalle der Hannoverschen Armee ist eine der wenigen in Deutschland erhaltenen Ruhmeshallen aus der Kaiserzeit. Auch nach über 100 Jahren stellt sie immer noch ein bedeutendes Schaufenster in die traditionsreiche hannoversche Militärgeschichte dar. Darüber hinaus ist die Ehrenhalle in ganz besonderer Weise geeignet, das schwierige Verhältnis zwischen Welfen und Hohenzollern nach der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen im Jahr 1866 aus einer speziellen Perspektive näher zu betrachten.

Im Rahmen der Führung wird die ursprüngliche Ausstattung der Ehrenhalle mit Uniformen, Wappenfenstern und Gemälden eingehend erläutert. Seit der baulichen Sanierung und Umgestaltung in den Jahren 1986/87 präsentiert sich die Halle in erster Linie als eindrucksvolles Baudenkmal, das nur zeitweise für museale Sonderausstellungen und Veranstaltungen genutzt wird. Momentan wird in der Ehrenhalle eine Sonderausstellung von eindrucksvollen Ölporträts hannoverscher Offiziere des 18. und 19. Jahrhunderts aus dem Sammlungsbestand des Bomann-Museums gezeigt.

Im Anschluss ist wie immer Zeit für Gespräche bei Kaffee und Kuchen im Museums-Café.
Eintritt inkl. Kaffee und Kuchen 8,50 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt, Karten unter Tel. 05141/12-4540

 

Sie müssen sich registrieren oder anmelden, um diesen Beitrag zu kommentieren.