CELLE. Ab dem 25. September bietet die Stadtverwaltung ein onlinebasiertes Anmeldeverfahren für alle 32 Celler Kindertageseinrichtungen. Genutzt werden kann es von Eltern, die einen Platz für ihre Kinder suchen. „Für die Verwaltung ist es ein wichtiger Indikator, der uns zeigt, wo der Bedarf aktuell am größten ist. Zudem hilft es uns, um in Zukunft gezielter zu planen, wo weitere Angebote zu schaffen sind.  Das gilt für eventuelle Neubauten ebenso, wie für die Erweiterung oder Umnutzung von Einrichtungen“, wirbt OB Dr. Jörg Nigge für das Verfahren. „Das onlinebasierte Anmeldeverfahren hat Vorteile für alle“, sagt die kommissarische Leiterin des Sozialdezernats Susanne McDowell.

Das Portal selber wurde im Rahmen eines Pressegesprächs von Silke Howe, Mitarbeiterin der städtischen Abteilung Kindertagesbetreuung vorgestellt. Zu finden ist es auf der Startseite der Website der Stadt Celle. Man findet hier Angebote aller 32 Kitas aus Celle. Von der Planung bis zur Umsetzung brauchte dieses mittlerweile recht weit verbreitete Kita-Portal circa ein dreiviertel Jahr. Silke Howe gab einen ersten Einblick in die Struktur der Seite.

Wie sie funktioniert wurde anhand eines Beispiels von Michael Kessel, Abteilungsleiter der Kindertagesbetreuung dargestellt. Nachdem man sich bei infrage kommenden Kitaplätzen beworben hat, wird man auf eine Warteliste gesetzt. Die Anmeldungen werden in den Wunsch-Kitas gesichtet. Ab Mitte März werden die Zusagen der ausgewählten Einrichtungen versendet. Dann bleiben 14 Tage Zeit, um eine davon zu bestätigen. „Sobald man bei einer Kita angenommen wurde, werden alle anderen Kitas automatisch die Nachricht bekommen, dass der Interessent bereits eine Stelle gefunden hat“, erklärte Kessel. Es werde allerdings nicht zu einem Vertrag kommen, ohne das die Eltern einen Schritt in die Tür der Kita gehen, so Howe.

Auch für den Datenschutz ist laut Stadtverwaltung gesorgt. Die gemachten Angaben würden nur an die ausgewählten Einrichtungen weitergeleitet und dienten allein dem Zweck der Planung und Statistik.

Text: Tom Kornetzke



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