CELLE. Im Vorfeld ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause stiegen die Mitglieder des Garßener Ortsrates – wie in jedem Jahr – aufs Fahrrad. Begleitet von einigen Vereinsvertretern aus dem Ort radelten sie diesmal u.a. ein Stück des neuen Radweges an der B 191 ab. Er führt von Garßen in Richtung Altenhagen.

„Mit dem rd. 3 km langen Bauwerk ist den Verkehrsplanern ein wunderbarer Lückenschluss im Celler Radwegenetz gelungen!“ lobte Ortsbürgermeister Andreas Reimchen. Natürlich sei es schade, dass zwischen der ersten Planung (2005) und der Fertigstellung (2016) gut elf Jahre vergehen mussten. Das Warten habe sich aber sichtlich gelohnt. Besonderer Dank gebühre dem Bund, der hier rund 650.000 Euro sehr sinnvoll investiert hat

Die B 191 ist mit rd. 13.000 Fahrzeugen pro Tag ein besonders stark frequentierter Verkehrsweg. In Folge Grenzöffnung und Einführung der Lkw-Maut hat der Schwerlastverkehr spürbar zugenommen. Vor Fertigstellung des neuen Radweges konnten Radler beidseitig nur die sog. Mehrzweckstreifen an der Fahrbahn B 191 nutzen. Die wurden aber ebenso von langsam fahrenden Kraftfahrzeugen oder bei Überholvorgängen auf der Bundesstraße in Anspruch genommen. Nicht selten entstanden brenzlige Situationen, die diese Route letztlich für Radfahrer so gefährlich und unattraktiv machten.

Die intensive Nutzung des neuen Radweges macht deutlich, dass dies nun endgültig der Vergangenheit angehört! Alle, die sich aktiv dafür eingesetzt haben, wird das freuen.

Text: Hanna Laitinen

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