CELLE. Das bei der vhs Celle angesiedelte Projekt „Teilhabe am Arbeitsmarkt für Flüchtlinge“ (TAF) sucht Patinnen und Paten für Geflüchtete, die in einer beruflichen Ausbildung sind. Dazu findet am Donnerstag, den 12. September, 18 Uhr, eine Auftaktveranstaltung in den Räumen der Volkshochschule (vhs) Celle, Bahnhofstraße 19, statt.

Beispielhaft wird an diesem Abend das Hannoversche Projekt „PonteAzubis – Brücken in die Arbeitswelt“ vorgestellt. Neben der Vermittlung von Geflüchteten in Ausbildung steht dort die Begleitung von Auszubildenden mithilfe ehrenamtlicher Patinnen und Paten im Zentrum. Über die konkreten Erfahrungen nach gut einem Jahr Laufzeit wird die Projektkoordinatorin Kathrin Altmann berichten und für Fragen zur Verfügung stehen.

Nachdem allein bei TAF über 60 Teilnehmende inzwischen in Ausbildung sind, gehe es nun darum, so TAF-Mitarbeiterin Ute Labudde, die Geflüchteten dabei zu unterstützen, ihre berufliche Ausbildung erfolgreich zu gestalten. Die Angebote von Berufsbildenden Schulen und „Ausbildungsbegleitenden Hilfen“ seien dafür zwar die Basis, aber es gebe einen Bedarf an zusätzlicher Unterstützung.

„In der Auftaktveranstaltung würden wir darüber gern mit Ehrenamtlichen und Geflüchteten ins Gespräch kommen, um daraus eine konkrete Praxis zu entwickeln“, so Labudde. „Dafür ist es sinnvoll, sich auf Erfahrungen anderer Projekte wie PonteAzubis, einer Initiative der ev.-luth. Landeskirche, zu beziehen.“ Wie eine Vernetzung mit den Betrieben und Berufsschulen gestalten wird, kann sich nach Meinung von Labudde am besten aus den Problemen und Fragestellungen entwickeln, die in der Praxis auftreten werden. Wer an diesem Abend nicht teilnehmen kann, sich aber als Auszubildender oder Ehrenamtlicher für das neue Projekt interessiert, kann sich auch direkt bei TAF melden, entweder per email: taf@vhs-celle.de oder unter der Telefonnummer (05141) 90 73 76.

Das Projekt „TAF – Teilhabe am Arbeitsmarkt für Flüchtlinge“ wird im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund, Handlungsschwer-punkt Integration von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern und Flüchtlingen (IvAF) durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 





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