"Perfect day" dank Konzert von Gospel'n'more und Voices in change

Kultur + Gesellschaft Von Redaktion | am Mo., 30.09.2019 - 11:59

WIENHAUSEN. Als vollen Erfolg verbuchen die Veranstalter das Jahreskonzert des Chores Gospel'n'more der Kirchengemeinde St. Marien Wienhausen am gestrigen Sonntag. In der vollbesetzten Kirche waren sowohl Gospel'n'more als auch Gastsänger von Voices in change aus Lehrte zu hören. Beide Ensembles ernteten für ihren Gesang donnernden Applaus und wurden erst nach mehreren Zugaben von der Bühne vor dem Altar entlassen.
Für Gospel'n'more war es das erste große Konzert unter dem Leiter Arnas Vonzodas, der seinen Chor versiert und mit dem nötigen Schwung durch das Programm führte. An Piano und Orgel begleitete Maike Jensen die Songs des Chores in gewohnt professioneller Manier.

Schon der Einzug der Sänger aus dem Kirchenhintergrund sorgte mit dem Lied "Freedom is coming" für Gänsehautstimmung. Danach wechselten sich traditionelle Spirituals wie "River in Judea" und moderne Gospel wie "Hallelujah - Jesus lives today" ansprechend ab. Einducksvoll, wie stimmgewaltig der Chor bei Liedern wie "Power" den Kirchenraum füllte und kurz darauf bei "The lord bless you and keep you" die Zuhörer mit getragenen Harmonien in seinen Bann schlug. Auch der weltliche Teil kam nicht zu kurz: Ob der "Choo Choo Boogie", "What a wonderful world" oder "Brazil" - nicht zuletzt die Rhythmik wusste zu überzeugen. Nach dem überragenden Wechselgesang in "Jesus is a rock" forderte das Publikum Zugaben, die ihm nicht vorenthalten wurden.

Voices in change unter der Leitung von Frieder Schmidt brillierte im Mittelteil mit Songs wie "We are the world" oder "Seasons of love". Gerade die balladenhaften Hits aus jüngerer und früherer Vergangenheit erhielten die volle Zustimmung des Publikums. Höhepunkt des Konzertes war das gemeinsam vorgetragene "Perfect Day", in dem beide Chöre aufzuzeigen vermochten, wie gut sie harmonieren, obwohl sie keine einzige Probe gemeinsam absolvieren konnten. Das von Arnas Vonzodas arrangierte Stück entpuppte sich als Sahnehäubchen des Abends, an dem einhellige Meinung im Publikum war: Mehr davon ist dringend erwünscht.