Pfingstturnier in Thören: Kickers Wolthausen besiegen im Finale Real Litätsverlust

Sport Von Redaktion | am Mi., 12.06.2019 - 22:07

THÖREN. Am Pfingstsonntag fand traditionell das große Pfingstturnier an der Thörener Mühlenstraße statt. Was noch vor vier Jahren einer Geisterkulisse glich, war am Sonntag phasenweise schon fast wie ein Stadionerlebnis. Alles begann mit der neu ins Leben gerufenen Auslosung um 9:45 Uhr. Da alle Teams um 09:30 vor Ort waren, konnte der Zeitplan exakt eingehalten werden.

Die Schiedsrichter hatten die Ehre, nach Ertönen der Champions League Hymne, eingespielt von Party Creator Markus Kühne, die Gruppen  zu ermitteln. Hieraus ergaben sich zwei äußerst spannende Gruppen. Pünktlich zum ersten Anstoß des Turniers war auch die Hüpfburg für die Stars von morgen aufgebaut und rundete damit das Bild der Zeltlandschaft inklusive der Grillbude ab. "Die Arbeit in den Tagen zuvor und die Planung, die sich über Monate erstreckte, hatte sich wieder gelohnt und der Wettergott dankte es den Fußballfreunden mit traumhaftem Wetter", freuen sich die Veranstalter. 25 Grad inklusive eines lauen Lüftchens begleiteten die Spiele, die packend begannen. Die Jungs und Mädels schenkten sich nichts. Besonders fieberten die Zuschauer aber mit den Thörener Fußballfreundinnen und der Lobetalarbeit Celle mit. Hier war der Jubel stets am größten. Jeder Teilnehmer gab das was er/sie konnte und dies wurde durch die Zuschauer und die anderen Teams honoriert. Die ersten Tendenzen in den Gruppen waren zu erkennen und die Favoriten kamen ihrer Rolle nach. Nach der Vorrunde ergaben sich folgende Tabellenkonstellationen:

Gruppe A:
RuckZuck
Tresen 31
SV Wieckenberg
Hinter Mailand
Fußballfreunde Thören
Lobetalarbeit Celle

Gruppe B:
Real Litätsverlust
Kickers Wolthausen
Sportfreunde Gilde
SG Wacker Eintrichtern
Arminia Bierzelt
Fußballfreundinnen Thören

Nach der eingeschobenen Mittagspause, in der sich alle Spieler nochmals stärkten, standen die Halbfinals an. Hier setzten sich auf Platz A die Kickers Wolthausen, die im Übrigen in der nächsten Saison für den Ligabetrieb melden werden, gegen eine waschechte Legendenelf von RuckZuck durch. Auf dem Nebenplatz setzte sich Real Litätsverlust gegen den Tresen 31 durch. Die Finalpaarung war nun amtlich. Vor dem Finale und dem Neunmeterschießen um Platz drei folgten die Neunmeterschießen, um die folgenden Plätze.

Hier setzten sich die Fußballfreundinnen gegen Lobetal, die Fußballfreunde mit ihren erfahrensten Cracks gegen Arminia Bierzelt, Hinter Mailand gegen Wacker Eintrichtern sowie der SV Wieckenberg gegen die Sportfreunde Gilde durch. Im Duell um den begehrten dritten Podiumsplatz triumphierte RuckZuck anschließend gegen Tresen 31, sodass alle gespannt auf das Finale warteten. Wieder ertönte die Hymne aller Hymnen. Eigentlich war es nicht Sonntag 15 Uhr, sondern Mittwoch 21 Uhr, Celtic Park, Glasgow. Die Champions League Hymne ertönt, die Teams laufen mit einem Lächeln auf den Lippen ein - Gänsehaut – Wahnsinn. Real ging früh in Führung und verwaltete schlau. Die Kickers ihrerseits nicht mit der gewohnten spielerischen Linie. Das Spiel war schon in der Nachspielzeit, als die Wolthäuser im Nachsetzen den Ball über die Linie stocherten. Neunmeterschießen – besser kann ein Turnier sachlich betrachtet gar nicht enden. In diesem setzten sich die Kickers knapp durch und fuhren in diesem Thekenjahr bereits ihren dritten Titel ein.

Kurz darauf folgte die Siegerehrung. Bevor die Platzierungen ausgerufen wurden, begann Ehrenpräsident Merk erst einmal mit vielen Worten des Dankes an alle Helfer. Ob Grillbude, Theke, Aufbau, ganz besonders aber die hervorragenden Schiedsrichter. Wirklich allen gebühre ein nicht zu beschreibendes Dankeschön. Die Plätze wurden bekanntgegeben. Auf Platz neun landete der Gastgeber. Normalerweise gibt es daraufhin einige warme Worte zu hören. In Thören ist aber eben alles anders. „Der Fahrradlenker“ schepperte über den Platz an der Aller. Da war er wieder, der Celtic Park, Mittwochabend Flutlicht - 21 Uhr. Nachdem die weiteren Teams geehrt wurden und ihren Preis erhielten, folgte die kleine, aber feine Aftershowparty, bei der viele Teams und Helfer noch einen tollen Abend erlebten.

"Uns macht diese Freude der Menschen einfach nur Spaß. In Zeiten von Whatsapp, Facebook und co. einfach eine Zeitreise in die Vergangenheit. Danke an euch alle, ihr seid der Wahnsinn", finden die Veranstalter.