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Kultur

PoetySlam 50+: „Alles neu frisch und frei macht der holde Mai“

10.05.2018 - 17:34 Uhr     CELLEHEUTE    0
Publikum

CELLE. Unter dem Motto „Alles neu macht der Mai“ fand am 08.05.2018 auf Initiative des Seniorenstützpunktes der PoetySlam 50 + „Raus aus der Schublade – Rein ins Ohr!“ im MehrGenerationenHaus statt.

Mit einem Gedicht in Anlehnung an Hermann Adam von Kamp eröffnete die Moderatorin Sabine Hantzko schwungvoll den Nachmittag: „Worte-Quell rieselt munter silberhell“ und forderte die Anwesenden mit „Stimmet eure Texte an, dichte jeder, wie er kann“ zur Teilnahme am etwas anderen Poetry-Slam auf, bei dem alle Teilnehmenden Sieger sind.

Weiter lautete das umformulierte Gedicht: „Wir verschenken Wiesengrün, damit eure Blumen blüh´n“, denn auch das MehrGenerationenHaus möchte, dass Celle aufblüht und so bekam jeder Teilnehmende zum Dank ein Sonnenblumen-Samentütchen, um einen kleinen Beitrag zu Celles Blütenpracht beizutragen, passend zum Mai-Motto.



Fotos: Hendrik Hantzko, Ute Paulick, Sabine Hantzko

Claus Pabst Text „Zwergriese“ beschäftigte sich mit vielen Gegensätzen und unter anderem mit der Frage: Wer liebt wen? Tja so ist das mit dem Verlieben im Frühjahr.

Annemarie Imming meinte „Worte welken nicht, sie wachsen“ und forderte das Publikum auf zu sagen: „Ich gönn mir das!“.

Einen Tanzpartner zum Tanz in den Mai oder anderen gesellschaftlichen Reigentänzen suchte Gila Wäterling.

Jürgen „Guschen“ Heitmann verglich verschiedene Urlaubsformen, das ganze natürlich auf Plattdeutsch. Manche denken im Urlaub nicht ans Erholen, in Dänemark allerdings ist es sehr „kommod“.

Nicht gerade kommod erging es der Oma in der Geschichte von Elisabeth Balzer. Ihr Enkel Jan untersuchte den ganzen Urlaubstag den Strandkorb in dem die Oma saß… „Oma steh mal auf!“

Stefan in der Beeck forderte dazu auf die eigenen Sinne zu benutzen und nicht die Sinne der Demagogie (Irrsinn, Starrsinn und Wahnsinn).

Hella Lach behauptete in ihrem Text „Alles macht der Mai nicht neu, doch er reizt uns stets aufs Neue!“

Dagmar Westphal ließ sich von der Vernissage „LiebesLeben“ in der FABI inspiereren und verfasste zu den Bildern, die dort noch bis Juli zu sehen sind, ihre Texte. In ihren Frühlingsgedichten tummelten sich viele Tiere, wie Hummeln, Larven, Bienen und Raupen.

Ein etwas anderes Tier tummelte sich im Text von Ina von Speßhardt, das Pubertier!

Den Abschluss des unterhaltsamen Frühlingsabends machte der Text von Gunda Haeber. Alle Farben malte sie in Worten vor dem geistigen Auge des Publikums.

Es war ein gelungener kunterbunter Abend, den Joschua Claassen am Klavier untermalt hat.

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