Wie der Behörden Spiegel in seiner morgen erscheinenden Ausgabe berichten wird, sind gesundheitliche Risiken durch Strahlenbelastung beim neuen Polizeifunk möglich. Dort heißt es:

„Ein Blick auf Analysen und ausschließlich in England durchgeführte Reihenuntersuchungen, angelegt von 2003 bis 2018, zeigt, dass aufgrund von nicht‐thermischen Effekten der TETRAStrahlung ein feststehendes Gesundheitsrisiko bestehe. Als typische Symptome bezeichnet der Wissenschaftler Dr. Gerard J. Hyland, Universität Warwick / England etwa Hautausschlag, Halluzinationen, Schlafstörungen und ein stark beeinträchtigtes Immunsystem.

Zudem sieht Hyland Gefahren in der Frequenztaktung der TETRA‐Strahlung, die nahe an der Hirnfrequenz liegt.
Die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen der TETRA‐Strahlung werden auch in verschiedenen, noch nicht abgeschlossenen, deutschen Studien durch unterschiedliche Institutionen untersucht. Nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) sowie der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) hätten die durchgeführten Studien derzeit jedoch keinerlei gesundheitliche Gefährdungen der Strahlung erkennen lassen und diese seien auch nicht zu erwarten.

Auch nach Angaben der BDBOS und des BfS gebe es im Ergebnis der bisher durchgeführten wissenschaftlichen  Untersuchungen keinen Hinweis darauf, dass sich die bei TETRA verwendeten Funkwellen bei Einhaltung gesetzlich vorgegebener oder empfohlener Grenzwerte nachteilig auf die Gesundheit auswirken. Die Ergebnisse der BDBOS‐Untersuchung an der Berliner Charite werden aber erst Ende 2013 vorliegen.“

Quelle: Behörden Spiegel

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