Polizei sucht Mörder - Bahnverkehr Hannover-Göttingen eingeschränkt

Blaulicht + Verkehr Von Redaktion | am Fr., 27.09.2019 - 15:51

GÖTTINGEN/ELZE. Der 52 Jahre alte Frank Naaß aus Göttingen ist nach derzeitigem Stand der Ermittlungen dringend tatverdächtig, am Mittag gegen 13.05 Uhr im Zollstock eine 44-jährige Frau angegriffen und tödlich verletzt zu haben. Opfer und Täter waren miteinander bekannt.
Nach aktuellen Erkenntnissen ist Gesuchte ca. 180 cm groß, schlank und hat kurzes, dunkles Haar mit Geheimratsecken (Haarkranz). Er trägt eine markante Brille und ist bekleidet mit einer dunklen Jacke und einer dunklen Hose. Bei dem von ihm bei der Flucht vom Tatort genutzten Rad soll es sich um ein "normales" Fahrrad gehandelt haben, an dem sich Packtaschen befunden hätten.

Seit den frühen Morgenstunden wird u. a. auch ein Hinweis verfolgt, der in den Bereich Elze (Landkreis Hildesheim) führt Unterdessen laufen die Ermittlungen der im Zentralen Kriminaldienst zur Klärung des Tatgeschehens eingerichteten Mordkommission "Zollstock" weiter.

Auf der Suche nach dem mutmaßlichen Mörder von Göttingen ist in Elze bei Hildesheim ein Zug gestoppt worden (LOKALHEUTE meldete in seinen Lokalausgaben). Das Personal habe den Flüchtenden in einem Waggon eingesperrt, aber er habe durch ein Fenster entkommen können. Auf der Strecke Hannover-Göttingen kommt es durch Sperrungen teils zu erheblichen Verspätungen. Die Polizei rät, keine Anhalter im gesamten Gebiet mitzunehmen und sich dem mutmaßlichen Täter nicht zu nähern.

Für sachdienliche Hinweise hat die Polizeiinspektion Göttingen ab sofort ein Hinweistelefon eingerichtet. Es ist rund um die Uhr geschaltet. Die Nummer lautet 0551/491-3000. Die weiteren Ermittlungen dauern an.