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„Digitale Gewalt“ Fachtagung am 22.11.2018 – Forum des Gymnasiums Ernestinum Celle

Celle –

Der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt veranstaltet anlässlich des
Aktionstages „Nein zu Gewalt an Frauen!“ eine Fachtagung.

Digitale Medien wie Internet, PC oder Smartphone sind aus unserem
Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie erleichtern unser Leben.
Informationen sind schnell abrufbar.

Informationen verbreiten sich über das Internet in
Sekundenschnelle: Sie können mit vielen Menschen geteilt und
weitergeleitet werden.

Dubravka Simonivic, UN-Sonderberichterstatterin zu Gewalt gegen
Frauen, befasst sich 2018 in ihrem jährlichen Bericht mit den
Auswirkungen digitaler Gewalt. Sie fordert transparente und schnelle
Reaktionen sowie wirksame Rechtsmittel.

Es sind neue Formen der Gewalt im sozialen Nahbereich entstanden –
Partnerschaftsgewalt setzt sich mit digitalen Medien fort.

Es geht dabei u.a. um Cyber-Stalking, um Überwachen und Verfolgen,
um Kontrolle und Ausspionieren, um Identitätsmissbrauch und
Identitätsdiebstahl.

Die Organisation Terre des Femmes rief am 25. November 2001 den
ersten Aktionstag „Nein zu Gewalt an Frauen!“ ins Leben. Weltweit
wird mit Aktionen und Veranstaltungen dazu aufgerufen, Gewalt an
Frauen zu beenden. Die diesjährige Veranstaltung ist ein kleines
Jubiläum – zum 15. Mal macht der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt
mit einer Aktion auf das Thema aufmerksam.

Es gab Fachtage u.a. mit den Themen „Stalking“, „Kinder
misshandelter Mütter“, „Vernetzung“ oder „Gewalt ist nie privat“.
Auch Informationstage in der Celler Innenstadt und ein Theaterstück
mit Celler Schülern haben stattgefunden.

Am 22. November 2018 in der Zeit von 13.30 – 18.00 Uhr können sich
neben Fachleuten aus den Bereichen Medizin, Justiz, Sozialwesen und
Polizei auch Personen, die an dem Thema interessiert oder durch ihre
Tätigkeit betroffen sind, im Forum des Gymnasium Ernestinum zu
Digitaler Gewalt informieren.

Moritz Becker, smiley – Verein zur Förderung der Medienkompetenz
e.V., berichtet über „Seelische Gewalt in sozialen Netzwerken –
Ursachen, Eskalation und Intervention“.

Hans-Joachim Henschel, Landeskriminalamt Niedersachsen,
Zentralstelle Prävention Cybercrime informiert zu „Spuren im Netz –
Verwendung, Verbreitung und Vermeidung“.

Im Anschluss geht es „aus der Theorie in die Praxis“ mit einem
Erfahrungsaustausch zwischen Gästen, Referenten und den
Vertreterinnen des Hilfesystems vor Ort Tanja Haase, Haus der
Familie, Paritätischer Celle und Silke Büttner, Stiftung Linerhaus.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Celle
– Pressestelle-
Birgit Insinger
Telefon: 05141-277-104
E-Mail: postfach-oea@pi-ce.polizei.niedersachsen.de

Original-Content von: Polizeiinspektion Celle, übermittelt durch news aktuell

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