Poloclub Gut Rixförde gewinnt Heimturnier

Reitsport Von Redaktion | am So., 22.07.2018 - 21:29

HAMBÜHREN. Zum vierten Mal kämpften acht international besetzte Teams um die Rixförder Polo Trophy. Die Heimmannschaft "Poloclub Gut Rixförde", bestehend aus den Geschwistern Maximilian und Sabrina Bosch, Laura Gissler-Weber und dem Argentinier Miguel Duggan, setzte sich im Finale mit einem halben Punkt Abstand gegen die Hot Conejos durch.
Mit den Bosch-Geschwistern und Gissler-Weber gingen für Rixförde drei Nationalspieler und Vorstandsmitglieder des Rixförder Poloclubs an den Start. Die Finalkontrahenten konnten heute hingegen nicht mit ihrer Startmannschaft antreten. Marcos Riglos, Trainer des Teams und Vater seines Mannschaftskollegen Bautista Riglos, hatte sich am Vortag schwer verletzt. Für ihn sprang Valentin Astrada ein. Geschwächt durch den Verlust Riglos´, lagen die Hot Conejos nach dem ersten Chukker mit dreieinhalb Punkten zurück. Ein Polospiel ist in vier Chukkers à siebeneinhalb Minuten unterteilt. Der letzte Chukker dauert nur sieben Minuten. Aufgrund des Teamhandicaps beider Mannschaften startete Poloclub Gut Rixförde mit einem halben Punkt Vorsprung ins Spiel.

Trotz des Heimvorteils Rixfördes gelang es Hot Conejos nach einem Spielstand von siebeneinhalb zu vier Punkten im dritten Chukker, das Spiel erneut spannend zu machen. In den letzten 45 Sekunden des letzten Chukkers zogen die Belgier gleich. Lediglich der halbe Punkt aufgrund des Handicaps entschied das Finale zugunsten des Poloclubs Gut Rixförde. So setzte sich das jüngste Team des Turniers (16, 16, 19 Jahre verstärkt mit einem "Professionell") mit sieben zu siebeneinhalb Punkten auf den zweiten Platz.

Wer sich selbst in der Sportart ausprobieren wollte, konnte auf "Klein-Rixförde" ohne Pferd seine ersten Polo-Schläge erproben. Zudem stellte der Fotograf Jörg Handschuh schwarz-weiße Eindrücke aus der Welt des Polos aus. "Wir hatten wirklich tolle Spiele. Danke an alle Spieler und Teams für dieses Turnier", beendete Spielerin Bosch das Polowochenende.

Fotos: Peter Müller