Celler Schloss im Zeichen der 16. Jugendbuchwoche
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- 25. März
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CELLE. Das Celler Schloss als Bühne für das Lesen: Die Bibliotheksgesellschaft Celle hat am vergangenen Montag im Rittersaal den offiziellen Auftakt der 16. Jugendbuchwoche ausgerichtet. Unisono sprachen die erste Stadträtin Nicole Mrotzek und Dr. Silke Wachsmuth-Uhrner, Vorsitzende der Bibliotheksgesellschaft Celle, in ihren Grußworten von der langen Tradition, die die Jugendbuchwoche in und für Celle habe. Es handele sich hier um eine der größten in Niedersachsen, vielleicht sogar in ganz Deutschland, waren sie sich sicher.
Seit den Anfängen 1989 hat sich in über dreißig Jahren das Format der Jugendbuchwoche beständig weiterentwickelt und ist wichtiger als je zuvor geworden, wird doch in jeder fünften Familie nicht mehr vorgelesen.
In dieser März-Woche werden landkreisweit etwa 11.000 Schülerinnen und Schüler von Klasse 1 bis Klasse 13 eine leibhaftige Autorin oder einen leibhaftigen Autor treffen. Dabei ist das Angebot der annähernd 250 Lesungen an Schulen so vielfältig, wie das Spektrum rund ums Bücher lesen selbst. Haben E-Book und Hörbuch ihren Siegeszug doch längst angetreten, wurde das gedruckte Buch jedoch nicht verdrängt, sondern ergänzt.
Eine kurzweilige Vorstellungsrunde der angereisten Autorinnen und Autoren durch Sabine Richter und Antje Jortzik-Paschek vom Arbeitskreis verdeutlichte den Anwesenden die Bandbreite des Könnens: Diese Woche werden im gesamten Landkreis Celle natürlich Bücher vorgelesen, aber es werden auch Gedichte rezitiert und Märchen erzählt. Es wird gesungen und gezeichnet werden, manch einer wird sich verkleiden. Und alle Autorinnen und Autoren geben Einblick in ihren Arbeitsalltag.

Die Bibliotheksgesellschaft Celle bringt alle zwei Jahre die Schulen mit Autorinnen und Autoren zusammen. Nur Dank der finanziellen Unterstützung vieler Sponsoren können vom Arbeitskreis der Bibliotheksgesellschaft die Autorenlesungen an Schulen organisiert und ein abwechslungsreiches Beiprogramm, das die Jugendbuchwoche für alle Bürgerinnen und Bürger sichtbar machen soll, vorbereitet werden.
Text: Sabine Richter