HAMBURG. Auch im Herbst schwingen sich Nachbarn aus ganz Deutschland zusammen auf ihre Drahtesel. Ihr Ziel: Die Nachbarschaft erkunden und neue Freundschaften schließen! 

Das Fahrrad ist ein wichtiger Begleiter im Alltag der Deutschen (mittlerweile gibt es rund 73 Millionen Fahrräder in Deutschland). Als Transportmittel zur Arbeit oder zum Einkauf, für einen gemeinsamen Ausflug mit Familie oder Freunden und Nachbarn macht es Furore. Großer Vorteil: Man kann das Tempo selbst bestimmen, ist flexibel, zudem ist es umweltfreundlich und gesundheitsbewusst. Darüber hinaus macht der Ausbau der Fahrradwege in vielen Städten das Fahren sicherer. Dass Radfahren im Trend liegt, zeigen auch die Nachbarn der Wohnungsbaugenossenschaft Schwedt eG. Sie riefen gemeinsam die „WOBAG-Mitgliederradtour“ ins Leben.

Der Andrang ist groß. Auf regelmäßig veranstalteten gemeinsamen Touren genießen sie die Schönheit der Natur oder die Lebendigkeit im Wohnumfeld. Pausen sind den WOBAG’lern wichtig. Die gestalten sie mit lustigen Familienspielen, Musik und leckerem Essen. Jung und Alt sind begeistert! Auch für die, die sich nicht mehr selbst in den Sattel schwingen können, gibt es eine gute Alternative: „Radeln ohne Alter“ – eine in Dänemark entstandene, inzwischen weltweite Initiative. Freiwillige, gut bewegliche Menschen bieten gratis Ausflüge in Rikschas für Seniorenheim-Bewohner an. Dabei können die Fahrgäste die Umgebung entspannt genießen. „Das Bedürfnis, sich gemeinsam mit NachbarInnen zu Sport- und Freizeitaktivitäten zu treffen, nimmt deutlich zu. Vor allem ältere Nachbarn fühlen sich in der Gruppe sicherer“, sagt Erdtrud Mühlens vom Netzwerk Nachbarschaft.

Jetzt noch bewerben und gewinnen!
Aktionen rund ums Rad werden belohnt: Noch bis Ende Oktober können sich Nachbarn mit Kurzbericht und Fotos für den Wettbewerb „Die schönsten Nachbarschaftsaktionen 2017“ bewerben. Weitere Infos und das Online-Bewerbungsformular finden Sie auf der Wettbewerbsseite.

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