CELLE/HAMBÜHREN. Nach monatelangen, verdeckten Ermittlungen hat die Polizeiinspektion Celle bei einer Razzia gegen mutmaßliche Menschenhändler gestern Vormittag mehrere Wohnungen in Celle und Hambühren zeitgleich durchsucht.

Hintergrund sind Ermittlungsverfahren gegen zwölf Hauptverdächtige im Alter zwischen 20 und 49 Jahren, unter anderem wegen Verdacht des gewerbsmäßigen Menschenhandels, gewerbsmäßigem Handel mit Betäubungsmitteln sowie Verdacht der Geldfälschung. Sie sollen osteuropäische Arbeiter nach Deutschland eingeschleust und über längere Zeit ausgebeutet haben.

Im Rahmen dieses Ermittlungskomplexes der Staatsanwaltschaft Celle wurden zeitgleich weitere Objekte in Berlin und Helmstedt durchsucht. Die Durchsuchungsmaßnahmen der insgesamt 14 Wohnungen führte zum Auffinden von umfangreichem Beweismaterial, u.a. auch geringe Betäubungsmittel.

Unterstützt wurde die Polizei Celle von Kräften der Bereitschaftspolizei Hannover sowie der Diensthundeführerstaffel.





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