CELLE. Zufrieden blicken Jürgen Wache, Sprecher des Vorstandes der Hannoverschen Volksbank, und Gerd Zeppei, Niederlassungsleiter in Celle, auf das Jahr 2018 zurück. „Auch, wenn uns der Dezember 2017 das Gesamtergebnis aufgrund der weltweiten Wirtschaftsschwankungen ein bisschen ‚verhagelt‘ hat, zeigt sich, dass unser Motto ‚Regionalität als Erfolgsrezept‘  nach wie vor trägt“, leitete Jürgen Wache die heutige Pressekonferenz ein. 5.400 Neukunden und 4.200 neue Mitglieder der Genossenschaft seien ein beredtes Zeugnis dieses Erfolges.

In der Niederlassung Celle decken über 20 MitarbeiterInnen die komplette Bandbreite des Bankgeschäfts ab und kümmern sich um die finanziellen Angelegenheiten ihrer rund 14.000 Kunden, von denen 6.570 auch Mitglieder der genossenschaftlichen Bank sind, berichtet Zeppei. Er freue sich, dass „das Kreditgeschäft der Volksbank Celle wie in den Vorjahren erneut deutliche Zuwächse verzeichnen konnte“. Es stieg um 11,1 Prozent auf 243,5 Mio. Euro (Vorjahr: 219,3 Mio. Euro). Damit liege das Wachstum hier über dem Bankendurchschnitt. Die wirtschaftliche Situation in der Ölbranche habe sich weiter stabilisiert, wovon auch kleine und mittelständische Unternehmen profitierten. Die Nachfrage nach neuen Investitionskrediten durch die gewerbliche Kundschaft sei unverändert hoch. Insbesondere Immobilienkredite hätten im vergangenen Jahre einen hohen Anteil eingenommen. „Fast 150 private Baufinanzierungen sind im zurückliegenden Geschäftsjahr in Celle zugesagt worden. Wir konnten also praktisch jeden zweiten Tag einem Kunden den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen oder ihn bei anstehenden Modernisierungen und Renovierungen oder beim Erwerb einer Kapitalanlage unterstützen“, berichtet Zeppei. Neben dem Kompetenzzentrum in der Stechbahn runden fünf SB-Center im Stadtgebiet das Service-Angebot ab.

Der Sprecher des Vorstandes der Hannoverschen Volksbank, Jürgen Wache, zeigte sich erfreut darüber, dass die Bilanzsumme zum Stichtag 31.12.2018 um 3,7 % auf 5,5 Milliarden Euro angewachsen sei und führt weiter aus: „Auf der Passivseite der Bilanz wuchsen die Kundeneinlagen um 191 Millionen Euro (+4,7 %) auf 4,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,1 Milliarden Euro). Die Bilanzposition ‚Verbindlichkeiten gegenüber Kunden‘ weist aufgrund von Rückführungen institutioneller Anleger einen geringeren Zuwachs in Höhe von 156 Millionen Euro aus.“  Geldanlage basiere auf Vertrauen – Vertrauen in die Persönlichkeit des Beraters, in die Qualität der Beratung und in die Solidität der Bank, so Wache. „Unsere genossenschaftliche Beratung ist dafür vielfach ausgezeichnet worden. So wurde aktuell die Hannoversche Volksbank vom Deutschen Institut für Bankentest als ‚Beste Bank in der Beratung von Privatkunden‘ und als ‚Beste Bank in der Beratung von Firmenkunden‘ in Niedersachsen geehrt und konnte diese beiden Titel erfolgreich verteidigen.“

Für das Jahr 2019 rechnet die Bank mit einem leichten Rückgang des Wirtschaftswachstums in Deutschland. „Für den Wirtschaftsraum Hannover-Celle bin ich etwas optimistischer“, betont Wache. Der anhaltenden Niedrigzinsphase werde die Volksbank mit Kostendisziplin und Wachstum im Kreditgeschäft entgegengetreten. Die Digitalisierungs-Offensive unter Federführung des Bundesverbandes der Volksbanken und Raiffeisenbanken sieht er als wichtige und unerlässliche Zukunftsinvestition. „Wir müssen unser Geschäftsmodell immer weiterentwickeln und unseren Mitgliedern und Kunden Mehrwerte bieten“, ist Wache überzeugt, „dann werden wir unsere fast 160-jährige Erfolgsgeschichte fortschreiben.“

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