CELLE. Die drei großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam werden nicht müde, sich als Religionen des Friedens darzustellen. Im Gegensatz zu diesem positiven Selbstbild sind es aber gerade die Religionen, die zunehmend mit kriegerischen Auseinandersetzungen und Gewaltakten gegen Andersdenkende bis hin zu Terrorakten in Verbindung gebracht werden. Es liegt daher nahe, zu fragen, warum in gesellschaftlichen und politischen Auseinandersetzungen Religionen und religiöse Argumente eine so herausragende Rolle spielen – und ob eventuell den monotheistischen Religionen gar ein gewisses Gewaltpotenzial inhärent ist. „Angesichts einer Entwicklung, in der gesellschaftliche und politische Konflikte zunehmend mit Bezug auf Religion und Kultur ausgetragen werden, erscheint eine Auseinandersetzung mit dieser Thematik dringend geboten“, so die Veranstalter – das Stadtarchiv Celle in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Celle e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Celle e.V.

Ort:                       Celler Synagoge, Im Kreise 24
Termin:               Donnerstag, 16. Februar 2017, 19.00 Uhr
Referentin:        Prof. Dr. Dr. Ina Wunn, Leibniz Universität Hannover

 

 

 

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