CELLE. „Keine Kulturwüste Niedersachsen“ ist das Motto einer landesweiten Petition der kommunalen Theater, an der auch das Ensemble des Celler Schlosstheater teilnimmt. Die SPD-Kreistagsfraktion unterstützt diesen Aufruf ausdrücklich.

„Das Schlosstheater nimmt eine zentrale Position als Ort der kulturellen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung ein“, sagt dazu der Fraktionsvorsitzende der SPD im Celler Kreistag, Mathias Pauls. „Mit seinen verschiedenen Spielstätten leistet es einen herausragenden Beitrag zur kulturellen Vielfalt im Landkreis Celle und das theaterpädagogische Angebot ist ein wertvoller Beitrag zur Demokratiebildung an unseren Schulen.“

Deswegen sei das Schlosstheater für Stadt und Landkreis Celle genauso unverzichtbar wie die anderen kommunalen Theater in ihren Städten, so Pauls weiter. Um so unverständlicher sei es, dass Kulturminister Björn Thümler (CDU) die in Aussicht gestellte Erhöhung der Förderung der kommunalen Theater um 6 Millionen wieder zurückgenommen habe. Geld, dass in den Theatern dringend gebraucht würde, um Versäumnisse der vergangenen Jahre aufzuholen. „Das Schlosstheater Celle wäre von dieser „unterlassenen Erhöhung“ erheblich betroffen“, führt Mathias Pauls dazu aus. „Dieses Geld fehlt bei der Finanzierung der theaterpädagogischen Arbeit genauso wie bei dringend gebotenen Anpassungen der Bezahlung der Schauspieler oder bei Modernisierungen.“

Die SPD im Kreistag des Landkreises Celle unterstützt deswegen die Aktion „#rettedeintheater – keine Kulturwüste in Niedersachsen“ ausdrücklich. „Wir werden die Abgeordneten der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag anschreiben und auffordern, dafür zu sorgen, dass sich die im Koalitionsvertrag vereinbarte stärkere Förderung der kommunalen Theater im Haushalt 2019 wiederfindet. Das Schlosstheater ist ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal von Stadt und Landkreis Celle!“, sagt Pauls abschließend.



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