CELLE. Die Pläne zum Ausbau des Glasfasernetzes im Landkreis Celle nehmen Fahrt auf. Nachdem im April 2018 der Vertrag mit Vodafone als zukünftiger Netzbetreiber für das Glasfasernetz für bis zu 13.000 Haushalte abgeschlossen wurde, hat die Vorvermarktungsphase ein Ergebnis erzielt, dass deutlich über den geforderten 40 Prozent aller möglichen Haushalte lag, heißt es von Seiten der Kreisverwaltung. Insgesamt seien rund 6.000 Verträge abgeschlossen worden. „Damit liegen wir rund 800 Verträge über der Zielmarke, die wir uns als Kreis gesetzt haben, um das Netz zu bauen“, sagt Landrat Klaus Wiswe.

Aus seiner Sicht bestätigt die hohe Nachfrage auch noch einmal, wie dringend notwendig der Ausbau des schnellen Internets ist, zumal in einem Großteil des Projektgebietes zwischenzeitlich durch die Telekom mit Vectoring-DSL ein Konkurrenzangebot geschaffen worden sei. „Dieses wird bei weitem nicht an die Leistung von einem Gigabit pro Sekunde heranreichen, die der Landkreis mit den Glasfaserkabeln erzielt. Schon mittelfristig werden diese Datenmengen wichtig werden, besonders in der Wirtschaft, aber auch in Bereichen wie der Telemedizin“, so der Landrat.

Vergangene Woche hat der Landkreis den Planer für das Netz beauftragt. Im Verfahren zur Netzplanerauswahl habe es eine Verzögerung gegeben, da ein unterlegener Bewerber Beschwerde bei der Vergabekammer eingelegt hatte. Dort wurden laut Landkreis jedoch keine gravierenden Mängel festgestellt. In der zweiten Jahreshälfte 2019 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden und auch die ersten Kunden sollen dann Zug um Zug an das moderne Netz angeschlossen werden





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