FASSBERG. Am Samstag, dem 17. März 2018, um 13 Uhr, öffnet das Luftbrückenmuseum in Faßberg wieder die Türen. Dann können Besucherinnen und Besucher die Nissenhütten und originalen Eisenbahnwaggons besichtigen und in die Zeit der Luftbrücke Berlin in den Jahren 1948/49 eintauchen. Bis zum 14. Oktober sind die Ausstellung und der original „Fassberg Flyer“ in diesem Jahr zu besichtigen. „Auch ist unser Buch ‚Ich stehe heute hier als Berliner Luftbrückenkind‘ am Informationsschalter des Museums erhältlich. Darüber hinaus haben wir zur Eröffnung für unsere Besucherinnen und Besucher kleine amerikanische, britische und französische Naschereien mit Kaffee, Tee und Kakao vorbereitet“, so der Vorsitzende des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin e.V., Paul Hicks.

Von Faßberg aus transportierten amerikanische und britische Flugzeuge rund 540.000 Tonnen Kohle nach West Berlin. Nahezu jedes Stückchen Kohle, das die Berliner wärmte oder ihnen Licht gab, wurde in Faßberg verladen und auf dem Luftweg verbracht. Ebenso präsentiert das Museum die Leistungen von 5.000 deutschen Arbeitern, die im Lager Trauen untergebracht und für das Verladen der Kohle zuständig waren. Die ebenfalls auf dem Freigelände der Erinnerungsstätte aufgestellten zwei Segmente der Berliner Mauer sowie der Original „Fassberg Flyer“ runden das historische Bild ab.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.luftbrueckenmuseum.de. Die Öffnungszeiten des Luftbrückenmuseums sind Montag bis Donnerstag 13 bis 17 Uhr sowie Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Freitags Ruhetag. Der Eintritt beträgt 3 Euro pro Person. Für Gruppenführungen (mindestens fünf Personen), nach vorheriger Anmeldung, werden 20 Euro berechnet.

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