Bauvorhaben auf der Allerinsel: Sanierung und Anbau für Theo-Wilkens-Halle

Gesellschaft Von Extern | am Mi., 24.06.2020 - 16:01

CELLE Ein weiteres Vorhaben auf der Allerinsel nimmt Gestalt an. Die Theo-Wilkens-Halle, Treffpunkt und Schießstand der Celler Schützen, wird saniert und um einen Anbau erweitert, wie die Stadt Celler erläutert. Ergänzend zum „Haus der Vereine“ entsteht dort eine zweite Gemeinbedarfseinrichtung auf der Allerinsel. Dazu wurden seitens der Stadt Fördermittel von Bund und Land eingeworben. „Damit ist sichergestellt, dass auch unsere Schützen bei der Umgestaltung zu ihrem Recht kommen“, betont Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge. „Zu Wohnen und Leben auf der Allerinsel gehört auch ein lebendiges Miteinander. Mit der Modernisierung der Theo-Wilkens-Halle sorgen wir für einen zeitgemäßen Treffpunkt und signalisieren gleichzeitig, dass die Allerinsel auch künftig Heimat unserer Schützen bleiben wird.“ 

Vor den konkreten Planungen musste eine sogenannte „Modernisierungsvoruntersuchung“ für das städtische Gebäude beauftragt werden. Zum einen, um die formalen Anforderungen des Städtebauförderrechts im Hinblick auf den Einsatz von Fördergeldern zu erfüllen. Zum anderen, um den Sanierungsaufwand überhaupt beurteilen zu können.

Auch die ansässigen Schützenvereine leisten ihren Beitrag. Sie kümmern sich in Eigenregie um die Erneuerung der technischen Ausstattung. So werde der Lärmschutz verbessert, was sich auch optimal mit der künftigen Wohnnutzung auf der Allerinsel verträgt, so die Stadt. Im Anbau soll das Konvolut des Schützenmuseums – bislang noch in der Altstadt zu sehen – ausgestellt werden. Nach dem Umzug auf die Allerinsel könne das ebenfalls sanierungsbedürftige Gebäude Altencellertorstraße 1 für andere Zwecke genutzt werden.

Bevor es mit den Baumaßnahmen losgeht, heißt es die formalen Wege der Ausschreibungen und Vergaben zu beachten, ein Planungsbüro zu beauftragen. In etwa einem Jahr könnten dann die Bagger anrollen. Dank des Einsatzes von Fördermitteln werde auch der städtische Haushalt entlastet, so die Verwaltung. Der geschätzte Aufwand für Sanierungs- und Anbaumaßnahmen liegt bei insgesamt rund 2 Millionen Euro. "Die damit verbundenen Bauaufträge tragen unter anderem auch zur Stärkung der regionalen Baufirmen bei. So ist Städtebauförderung gerade in diesen Zeiten ein nicht zu unterschätzender kommunaler Beitrag zur Wirtschaftsförderung", heißt es aus dem Neuen Rathaus.