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„Sauerei“ in Wietze: Stolperfallen, Gas- und Stromunterbrechungen nach Baggerarbeiten

10.05.2019 - 17:44 Uhr     Peter Fehlhaber    0

WIETZE. „Kann man das nicht ordentlich hinterlassen? Hätte ich meine Tochter nicht festgehalten, wäre sie gestürzt.“ Jasmin K. aus Wietze ist empört und fällt beim Anblick des Gehweges in der Hackstraße nur eines ein: „Sauerei.“ Nach der Beseitigung einer erneuten Gasstörung wurde dieser „wie Kraut und Rüben“ hinterlassen. Frauke B. berichtet von einer siebenstündigen Stromunterbrechung im Schütten Weg, ebenfalls ausgelöst durch unsachgemäße Baggerarbeiten. Diese dauern nun seit mehreren Tagen an, die Feuerwehr meldete zwei Einsätze in nur 24 Stunden.

Auch Wietzes Bürgermeister Wolfgang Klußmann ist „not amused“. Nach der zweiten beschädigten Gasleitung fragte er bei den Verantwortlichen nach, was denn dort schief laufe (CELLEHEUTE berichtete). Doch auf ausführlichen Erklärungsversuchen neben den obligatorischen „bei uns steht Sicherheit an erster Stelle“ folgte die dritte Beschädigung nebst oben beschriebenen „Arbeiten“. Klußmann berichtet, dass ein Bautrupp inzwischen abgelöst worden sei. Doch das reicht ihm nicht. Für Montag ist ein Krisentreffen anberaumt.



Das bestätigt auch der verantwortliche Auftraggeber, die „Deutsche Glasfaser“, auf Nachfrage von CELLEHEUTE. Unternehmenssprecher Dennis Slobodian erklärt: „Nach Rücksprache mit meinen Kollegen aus dem Baubereich kann ich Ihnen mitteilen, dass wir nach Information über die Beschädigungen in Wietze umgehend Gespräche mit dem beauftragten Generalunternehmen (Fa. Allinq) aufgenommen haben. Am kommenden Montagvormittag wird es dazu ein weiteres Gespräch zwischen Projektleitung von Deutsche Glasfaser und der Firma Allinq geben, bei dem zusätzliche Maßnahmen in die Umsetzung gegeben werden, um sicherzustellen, dass derartige Fälle nicht erneut vorkommen.

Zu den Beanstandungen bezüglich der Gehwegoberflächen handelt es sich um Stellen, die noch nicht durch den Generalunternehmer überprüft wurden. Erst wenn die Oberflächen ordnungsgemäß wiederhergestellt sind, werden sie bei der Gemeinde zur Abnahme angemeldet.“

Bis dahin bleibt der Bereich ohne jede Absperrung eine Gefahr für Fußgänger.

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