CELLE. Ab Montag, 20. März, beginnt der städtische „Klärwerk- und Kanalbetrieb“ mit umfangreichen Sanierungsarbeiten im Ortsteil Scheuen. Die Maßnahme umfasst 95 „grabenlose“ Einzelsanierungen der Schmutzwasserhausanschlüsse. Genauer gesagt geht es dabei jeweils um den Teil des Rohres, der vom Haus zum Hauptkanal in der Straße führt. Die Sanierungen werden im Schlauchliner-Verfahren erledigt, so dass keine Aufgrabungen notwendig sind. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

Im Anschluss werden die vorhandenen Hausanschlussschächte, auch Übergabeschächte genannt, saniert. Es wird erforderlich, dass die Mitarbeiter der beauftragten Firmen die Grundstücke und in Ausnahmefällen auch die Keller der Häuser betreten. Dies geschieht nach vorheriger Terminabsprache. Rechtliche Grundlage ist die Abwassersatzung der Stadt Celle. Die betroffenen Anlieger wurden schriftlich informiert. Einschränkungen für den Straßenverkehr wird es nicht geben.

Die Hausanschlusssanierung stellt den ersten Teil einer Sanierungsstrategie dar. Im Verlauf der zweiten Jahreshälfte werden dann die Hauptkanäle mit dem Innendurchmesser von 300 und 400 Millimeter im Schlauchliner-Verfahren und die dazugehörenden Hauptkanalschächte saniert. Im nächsten Jahr stehen weitere Hausanschluss- und Hauptkanalsanierungen für den Ortsteil Scheuen an.

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