Schlosstheater Celle: Premieren im Dezember 2020

Theater Von Extern | am Mo., 09.11.2020 - 10:25

CELLE. Folgende Premieren sind im Schlosstheater Celle im Dezember geplant:

"Zusammen ist man weniger allein" nach dem gleichnamigen Roman von Anna Gavalda Schlosstheater

„Es ist das erste Mal seit langem, dass sich jemand um mich kümmert.“ 
Vier grundverschiedene Menschen suchen ein Zuhause und wagen einen Neubeginn. Camille, künstlerisch begabt, ist magersüchtig und jobbt nachts in einer Putzkolonne, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Franck arbeitet als Koch in einem Feinschmeckerlokal, seine knappe Freizeit verbringt er mit Affairen, schnellen Motorrädern und seiner Großmutter Paulette, einer eigensinnigen alten Dame, die sich wehrt, in ein Altenheim abgeschoben zu werden. Philibert, der letzte Spross eines verarmten Adelsgeschlechts, kann zwar die Geschichte der französischen Könige im Schlaf hersagen, beginnt aber zu stottern, wenn er vor einer jungen Frau steht. Er lebt vom Postkartenverkauf in einem Museum und verfügt über eine sehr geräumige Wohnung mitten in Paris. Dort kommt das ungleiche Quartett als Wohngemeinschaft auf Zeit zusammen. Anna Gavaldas charmante Komödie zeigt Menschen, die lernen, die Tragödien und Komödien des Alltags gemeinsam zu bestehen und sich aneinander aufzurichten.

Premiere: 01.12.2020  
01.12. | 05.12. | 06.12. | 15.12. | 16.12. | 17.12. | 18.12. | 20.12. | 22.12. | 23.12. | 25.12. | 26.12. | 28.12. | 
07.01. | 08.01. | 09.01. (*17:30) | 09.01. (*20:30) | 14.01. | 15.01. | 16.01.     
Die Vorstellungen (außer die mit einem * verzeichneten) finden um 20:00 Uhr statt.

"Der nackte Wahnsinn" Komödie von Michael Frayn Schlosstheater

„Immer dasselbe. Kaum hat man sich‘s bisschen gemütlich gemacht, ist der Teufel los.“ 
 „Von hinten war es komischer als von vorne“, befand der britische Autor Michael Frayn, als er von der Seitenbühne aus die Aufführung eines seiner Stücke sah – und schrieb daraufhin mit "Der nackte Wahnsinn" die Backstage-Komödie schlechthin. Es ist kurz nach Mitternacht, die Generalprobe läuft. Die Nerven liegen blank. Noch hakt der Text, noch klemmen die Türen, noch stehen die Requisiten nie da, wo man sie braucht. Regisseur Lloyd Dallas ist verzweifelt und seine Schauspielerinnen und Schauspieler sind es nicht minder, soll sich doch in wenigen Stunden der Vorhang für die Premiere heben. Grund genug, sich unerschrocken ins Geschehen zu stürzen, den Tücken der Technik zu trotzen und dabei den wild improvisierenden Kollegen samt Allüren und Affären das Leben zur Hölle zu machen. Ein Alptraum für Theatermacher, geschähe es wirklich, aber ein Hochgenuss für Zuschauer, denn noch mehr Turbulenz, Irrwitz und Chaos, kurz: noch mehr Theater geht nicht auf einer Bühne. 

Premiere: 02.12.2020
02.12. | 02.12. | 03.12. | 04.12. | 08.12. | 09.12. | 10.12 | 11.12. | 12.12. | 13.12. | 14.12. | 19.12. | 
31.12. (*16:00) | 31.12. | 02.01. | 03.01. (*15:00) | 10.01. 
Die Vorstellungen (außer die mit einem * verzeichneten) finden um 20:00 Uhr statt.

"Furor" von Lutz Hübner und Sarah Nemitz HALLE 19

„Du hast nichts auf der Hand, aber ich kann dir das Leben richtig schwer machen. Richtig schwer…“ 
 Zwei Welten treffen in einem Wohnzimmer aufeinander. Heiko Braubach, Lokalpolitiker und Oberbürgermeister-Kandidat im Wahlkampf, besucht Nele, deren Sohn er angefahren hat. Er möchte Nele und ihren schwer verletzten Sohn unterstützen, obwohl er an dem Unfall keine Schuld zu haben scheint. Nele, eine Altenpflegerin, die jeden Cent zweimal umdrehen muss, ist dankbar für konkrete Hilfe und geneigt, das Angebot anzunehmen. Doch ihr Neffe Jerome hat Bedenken. Ist Braubachs Besuch nicht vor allem Wahlkampftaktik? Steckt hinter der Hilfsbereitschaft ein Schuldeingeständnis? Immerhin ist im Internet zu lesen, Braubach sei am Unfalltag angetrunken gewesen und zu schnell gefahren. Warum ist davon im Bericht der Polizei nichts zu lesen? Aus Jeromes Misstrauen wird offene Feindseligkeit. Er spricht von Manipulation der „Systempresse“, von Korruption und von Verrat. Fakten mischen sich mit Gerüchten, berechtigte Wut mit irrationalem Hass. Die Vorwürfe sind Braubach bestens aus dem Netz bekannt. Er hat sie in zahllosen Tiraden anonymer Trolle gelesen, ist bedroht worden und sieht sich nun einem Menschen gegenüber, der die Personifikation all dessen zu sein scheint. 

Premiere: 02.12.2020
02.12. | 04.12. | 05.12 | 11.12. | 12.12. | 16.12. | 17.12. | 14.01. |15.01.
Die Vorstellungen (außer die mit einem * verzeichneten) finden um 20:00 Uhr statt.

"Momo" nach dem Roman von Michael Ende - Theatererlebnis für die ganze Familie  Schlosstheater

„Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Dann macht man seine Sache gut. Dann macht es Freude.“ 
 Momo, ein kleines struppiges Mädchen, lebt am Stadtrand in den Ruinen eines Amphitheaters. Sie besitzt nichts als das, was sie findet oder geschenkt bekommt, und sie hat eine außergewöhnliche Gabe: Sie hört Menschen zu und schenkt ihnen Zeit. Als das gespenstische Heer der grauen Herren in die Stadt einrückt, um den Menschen kostbare Lebenszeit zu stehlen, ist Momo die Einzige, die der dunklen Macht der Zeitdiebe noch Einhalt gebieten kann. Nur mit einer Stundenblume und der Hilfe der Schildkröte Kassiopeia nimmt sie den Kampf auf – Michael Endes Geschichte von Momo, dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte, ist ein Märchen für jedes Lebensalter, das auch auf der Bühne verzaubert. 
Premiere: 05.12.2020 (*20:15)
05.12. (*15:00) | 06.12. (*11:00) | 06.12. (*15:00) | 12.12. (*15:00) | 13.12. (*15:00) | 19.12. (*15:00) | 20.12. (*11:00) | 20.12. (*15:00) | 23.12. (*15:00)  | 26.12. (*15:00) | 27.12. (*11:00) | 27.12. (*15:00) | 30.12. (*15:00)
06.01. (*18:00) | 16.01. (*15:00)

Die Vorstellungen (außer die mit einem * verzeichneten) finden um 20:00 Uhr statt.

"Mit Abstand näher dran - Ich singe Euro Lieder" mit Fehmi Göklü und Miriam Busse Schlosstheater

Ein Songcontest von und mit Fehmi Göklü. Musikalisch begleitet von Miriam Busse
Einmal, ein einziges Mal im Jahr, fühlen wir uns alle als Europäer. Da flimmern die schönsten Länderportraits über den Bildschirm und alle Staaten zeigen sich von ihrer liberalsten Seite. Es sind die Stunden, in denen der Eurovision Song Contest (ESC) auf wundersame Weise einen ganzen Kontinent vereint. Aber was, wenn dieser eine Abend urplötzlich ausgesetzt wird? Für Fehmi Göklü die Gelegenheit, hinter die aufgehübschte Fassade des ESC zu blicken und die alte Liebe zum& Musikwettstreit mit einer kritischen Momentaufnahme zu verbinden. Wie sieht es eigentlich wirklich aus zwischen Minsk und Manchester, Lesbos und Luleå? Was beschäftigt die jungen Leute? Von wem fühlen sie sich vertreten? Und was verbergen die Lieder über den Gefühlshaushalt der beteiligten Nationen? Freuen Sie sich auf ein multilinguales Programm mit viel Musik und prominenten Gästen.
Premiere: 11.12.2020 (17:00*) 
11.12 (*17:00)| 27.12. 
Die Vorstellungen (außer die mit einem * verzeichneten) finden um 20:00 Uhr statt.

"Konferenz der Tiere 4 - Tammo versteht die Welt nicht mehr" eine Theater-Serie für Kinder und Familien  

Tierische Hilfe für Klein und Groß in Krisenzeiten: Eine Theater-Serie für Kinder und Familien.
Ein Projekt von Sonja Elena Schröder 
Alles gerät aus den Fugen! Konferenzvorsitzende Krimhilda Krähe die Dreiundzwanzigste hat in China Erstaunliches herausgefunden und folgt den Spuren rund um den Globus. In der Konferenz im Schloss möchte die gefürchtete Walburga Wölfin ihre Sicht der Dinge dringend ausführen. Wegen dieses Besuches hat Schlossmaus Fridolin schon seit Monaten weiche Knie. Gerne kümmert er sich um den Fall des Jungen Tammo, der verzweifelt versucht zu verstehen, warum er ganz oft nichts versteht.
Premiere: 13.12.2020 (*11:00)
keine weiteren Daten.