CELLE. ‚Barrieren abbauen‘ – das klingt einfacher als es ist. Dies erfuhren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a der Oberschule Flotwedel in den vergangene Monaten. Sie fuhren durch die Samtgemeinde Flotwedel und überprüften Wege auf ‚Barrierefreiheit‘. Dazu kam auch ein Rollstuhl ins Spiel. Am eigenen Leib „erfuhren“ die Schülerinnen und Schüler im wahrsten Sinne des Wortes, wie schwer es ist, sich auf natürlichen Feld- und Waldwegen mit einem Rollstuhl zu bewegen. Sie erarbeiteten auf Plakaten eine kleine Präsentation, wie und wo Barrieren auftauchen und präsentierten bei der Lebenshilfe in Nienhagen Lösungsvorschläge.

Auch Samtgemeindebürgermeister Helfried Pohndorf kam hinzu und hörte sich Ideen der jungen Menschen an. Er begrüßte das Engagement der Schülerinnen und Schüler, zeigte jedoch auch auf, wie schwierig es sich gestalte, Veränderungen vorzunehmen. Doch dabei sollte es für die Jugendlichen nicht bleiben. Einige Schüler der Klasse durften in der Tischlereiwerkstatt der Lebenshilfe massive Bänke bauen, die in der vergangenen Woche in Wienhausen aufgestellt wurden, um zukünftig viele Menschen einzuladen, kurz auf einer der Bänke zu verweilen, innezuhalten oder eine Picknickpause zu machen.

Die Bänke von dem Hänger herunterzuheben, erwies sich als großer Kraftakt. Aber auch hier ging es gemeinsam. Alle packten mit an und halfen tatkräftig mit. Die Schülerfirma hatte leckere Häppchen vorbereitet, so dass sich das Arbeitsteam auch gleich wieder stärken konnte. Die OBS Flotwedel dankt allen Mitarbeitern der Lebenshilfe, die sie so tatkräftig unterstützt haben sowie der Samtgemeinde, die das Aufstellen der Bänke ermöglicht hat. „Wir hoffen, dass die Bänke zukünftig gerne genutzt werden“, so die Schüler und Lehrer. Das Projekt ist Teil des Mobilitätsprojektes, welches die OBS Flotwedel als Partnerschule der Autostadt durchführt.

 

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