CELLE. Die Stiftung NiedersachsenMetall hatte sich bundesweit auf die Suche nach kreativen Köpfen gemacht: Lerngruppen sämtlicher Schulformen konnten Vorschläge für technisch-naturwissenschaftliche Projekte einreichen. Eine Jury wählte aus allen Ideen die 24 Schulen aus, die nun als Finalisten ihre Projekte auf der IdeenExpo präsentieren dürfen.

Ausgewählt wurde auch das Hölty-Gymnasium und damit haben es die Schüler der Schule wieder geschafft, als Aussteller auf der IdeenExpo aufzutreten. Mit ihrem Projekt „Von der Lichtuhr zur Zeitdilatation“ wollen sie dem Publikum auf verständliche und anschauliche Weise zeigen, dass man zum Verstehen der von Albert Einstein im Jahre 1905 entwickelten speziellen Relativitätstheorie nicht unbedingt Atomphysiker sein muss. Um ihr hochgestecktes Ziel zu erreichen, sind derzeit 20 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen in einer AG dabei, sich die physikalischen und mathematischen Grundlagen zur Relativitätstheorie zu erarbeiten, digitale Schaltungen zu entwickeln, Mikrocontroller zu programmieren und nicht zuletzt das Präsentieren der Ergebnisse vorzubereiten.

„Mir war bisher nicht klar, dass in bewegten Körpern die Zeit langsamer vergeht, da man dies im täglichen Leben natürlich nicht spürt“, bemerkt Sarah Schnöge, Schülerin der Klasse 9a, und Johannes Laukert aus der 10. Klasse findet: „In dieser AG lerne ich viele neue Programmiertechniken, die ich bisher nicht kannte.“

Viele AG-Teilnehmer haben bereits IdeenExpo-Erfahrung. Daher ist die Vorfreude riesengroß, auch in diesem Jahr dem staunenden Publikum ein Projekt vorstellen zu dürfen.
über die IdeenExpo 2017

„Mach doch einfach“ – unter diesem Motto findet die sechste IdeenExpo vom 10. bis 18. Juni 2017 auf dem Messegelände Hannover statt. Deutschlands größtes Jugend-Event für Naturwissenschaften und Technik lädt zum Entdecken und Ausprobieren ein. Die  Mitmach- und Erlebnisveranstaltung will mit hunderten interaktiven Exponaten, rund 650 Workshops und Vorträgen, einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm mit Live-Konzerten die Lust auf die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik wecken

Text: Herbert Rücker
Foto: Michael Rücker

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