NIENHAGEN. Durchaus wehmütig stellte Carsten Büchler, der 20 Jahre den Vorsitz der Schwimmsparte des SV Nienhagen innehatte, seinen Posten auf der jüngsten Spartenversammlung zur Verfügung. Sein Rückblick hatte viele Facetten: die Arbeit in Hauptverein und Kreis- und Bezirksgremien der Schwimmer ebenso wie die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Förderverein Schwimmsport e.V.. Ein großes Dankeschön an die Trainer sowie einen Rückblick auf die zahlreichen Erfolge der Nienhagener Schwimmer bis auf Bundesebene war ihm ebenfalls wichtig, zu erwähnen. Büchler, der selbst viele Jahre als Schwimmer und auch als Trainer am Beckenrand verbracht hat, hob auch die persönliche Begleitung der jungen Sportler, die im SV Nienhagen vom Kindergartenalter bis in den Leistungssport ein Zuhause fänden, als wichtiges Element seiner jahrzehntelangen Tätigkeit hervor. Nachdem die aktiven Sportler Carsten Büchler schon einen angemessenen Abschied bereitet hatten, wurde ihm auch von allen anderen Mitgliedern für sein großes Engagement, Verhandlungsgeschick und seine stets freundliche und verbindende Art gedankt.

Ähnlich eng mit dem Schwimmsport im SV Nienhagen verbunden ist auch die neue 1. Vorsitzende: Die 26-jährige Inken Fritzsch war bereits als Kind im SV Nienhagen als Schwimmerin aktiv und führt seit Jahren im Trainerteam die „kleinen“ Nachwuchstalente an den Schwimmsport heran. „Da ich im Schwimmverein verwurzelt bin, kann ich mir die Vorstandarbeit gut vorstellen“, so die angehende Lehrerin. Fritzsch, die einstimmig in ihr neues Amt gewählt wurde, wird dabei tatkräftig von Daja Reckmann als 2. Vorsitzende, Annette Schmid als Kassenwartin und Ole Bedey als sportlichem Leiter unterstützt, die bereits mit Carsten Büchler erfolgreich zusammengearbeitet haben. Ebenfalls neu im Vorstand ist Judith Fobbe als Schriftführerin. „Zunächst möchte ich mich mithilfe der anderen in die neuen Aufgaben fuchsen, diese meistern und daran wachsen. Zum Glück muss das Rad ja nicht neu erfunden werden. Aber ein bisschen frischer Wind kann nie schaden“, resümierte Inken Fritsch.

Essenziell wird für den neuen Vorstand die Zusammenarbeit mit Gemeinde und Samtgemeinde sein, denn ohne ausreichende Schwimmzeiten in den hiesigen Schwimmbädern könne die Schwimmabteilung nicht existieren.

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