Sechs Störche im NABU-Artenschutzzentrum geschlüpft

Umwelt Von Extern | am Mo., 27.04.2020 - 19:28

LEIFERDE. Hocherfreut haben Lisa Tonagel und ihre KollegInnen, die von zu Hause die Aktivitäten auf dem Schornsteinnest via Storchencam verfolgte, gestern beobachtet, dass bei Fridolin und Mai zwei kleine Störche geschlüpft waren. „Heute kam sogar noch ein weiterer Jungstorch dazu“, berichtet Bärbel Rogoschik vom NABU-Artenschutzzentrum.

Auch auf der Nisthilfe im nördlichen Teil des Freigeländes seien seit Freitag drei kleine Störche im Nest. Auf dem neuen Mast, der im Herbst vorigen Jahres errichtet wurde, werde auch fleißig gebrütet. Die Tierschützer gehen davon aus, dass dort ebenfalls schon Nachwuchs lebt.

„Es hätte alles auf den Punkt gepasst“, so Rogoschik, „denn gestern wäre unser Storchenfest gewesen. Leider können wir noch keine Besucher auf unser Gelände lassen."

Die Mitarbeiter hoffen diese Woche auf Regen, da die Jungstörche Regenwürmer, Insekten und Kaulquappen als Nahrung benötigen. Ab morgen erwarten ihn Meteorologen. Wer das Familienleben von Fridolin und Mai von zu Hause verfolgen möchte, kann dies über die Webcam des NABU-Artenschutzzentrums unter www.nabuzentrum-leiferde.de tun.