CELLE. Gemeinsam mit weiteren Akteuren lädt die Selbsthilfekontaktstelle KIBiS (Kontakt-Informations-Beratungsstelle im Selbsthilfebereich) am Samstag, 14. September, 11 bis 16 Uhr, zum Selbsthilfetag vor dem AKH Celle. Unter dem Motto „Selbsthilfe ohne Grenzen“ wird dabei eine interkulturelle Informationsveranstaltung angeboten, um Vernetzung und Grundlagen zu schaffen, auch Menschen verschiedener Kulturen in die Selbsthilfearbeit einzubeziehen, teilen die Veranstalter mit.

Geplanter Ablauf: Um 11.00 Uhr wird der Selbsthilfetag mit Grußworten (inklusive Übersetzung) eröffnet. Im Anschluss haben Patienten, Bürger und Besucher die Möglichkeit, an Infoständen Informationen zu erhalten und Gespräche mit den Selbsthilfegruppen aus den Bereichen chronische Erkrankungen, Sucht, Behinderungen und soziale Probleme zu führen.

„Die Arbeit engagierter Frauen und Männer in den Selbsthilfegruppen ist in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Teil des sozialen Netzes in Celle geworden. Sie ergänzen mit ihrer vielfältigen Arbeit auf sinnvolle Weise die professionellen Hilfsangebote“, teilt die Kontaktstelle KIBiS mit.

Seit dem 1. September 2006 hat der Verein zur Förderung Körperbehinderter e. V. Celle die Nachfolge der AOK Celle als Träger der Kontaktstelle „KIBiS“ übernommen. KIBiS / Kontakt- Informations- und Beratungsstelle im Selbsthilfebereich unterstützt und fördert seit 1992 die Selbsthilfearbeit in Stadt und Landkreis Celle. Dabei versteht sie sich als „Vermittlungsstelle von Suchenden einerseits und Selbsthilfegruppen (über 110 Gruppen in der Region Celle) andererseits.“ Die Selbsthilfekontaktstelle begleitet eigenen Angaben zufolge Menschen, die eigenverantwortlich nach Lösungen für ihre Belange suchen.

Wer kann die Selbsthilfekontaktstelle – KIBiS nutzen?
– Betroffene, die sich einer Selbsthilfegruppe anschließen möchten.
– Menschen, die eine Selbsthilfegruppe gründen wollen.
– Selbsthilfegruppen, die Unterstützung suchen.
– Interessierte, die sich über die wichtige Arbeit von Selbsthilfegruppen informieren wollen.
– Fachkräfte aus sozialen und gesundheitlichen Diensten (Ärzte, Therapeuten, Sozialarbeiter usw.), die Informationen über die Arbeiten von Selbsthilfegruppen an ihre Klienten/Patienten weitergeben möchten.
– Fachleute aus Politik und Sozialverwaltung
– Medien/ Presse

„Hierbei leistet die Selbsthilfekontaktstelle KIBiS wertvolle Unterstützung, Betroffene zu ermuntern, bei Problemen aktiv zu werden und den ersten Schritt zu tun. Ein Austausch mit anderen Menschen hilft, die Sorgen und Nöte besser zu verstehen. Aktivitäten von Gruppen und Initiativen können klein oder groß sein, einmalig oder von längerer Dauer.
Es geht nicht darum, möglichst viel und oder Sensationelles auf die Beine zu stellen. Wichtig ist, es anzugehen“, heißt es von Seiten der Kontaktstelle.





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