CELLE/WIETZE. Zum Abschluss des Sommerhalbjahres unternimmt die Siedlergemeinschaft „Am Eichkamp (Westercelle/Neuenhäusen)“ Anfang Oktober traditionell die letzte Fahrradtour des Jahres. Diese letzte Tour führt regelmäßig zu besonderen Orten im Celler Land. Dieses Jahr informierten sich die Siedler vom Eichkamp im Deutsche Erdölmuseum in Wietze über die Erdölexploration in Deutschland.

Schon 1858 begann dort die industrielle Förderung von Erdöl. Georg Christian Konrad Hunäus ließ damals die erste Erdölbohrung der Welt durchführen. Bei dieser Bohrung wurde ursprünglich Braunkohle gesucht. Tatsächlich wurde in einer Tiefe von 35 m Erdöl gefunden. Auch das amerikanische Titusville (Pennsylvania) beansprucht den Titel, Ort der ersten Erdölbohrung der Welt zu sein, da dort planmäßig nach Öl gebohrt wurde.

Die Führung wurde von Peter Lindner vom Verein des Erdölmuseums durchgeführt, der in seiner aktiven Berufszeit bei der Brigitta Elwerath Betriebsgesellschaft (BEB) gearbeitet hat. Da einige Mitglieder der Gemeinschaft ebenfalls in der Erdölbranche in Celle/Hannover gearbeitet hatten, ergab sich ein interessantes Gespräch über die Exploration von Erdöl. Hierbei wurden geologische, bohrtechnische, ökologische und wirtschaftliche Aspekte erörtert.

Nach Abschluss der Besichtigung trafen sich die Siedler zum Kaffeetrinken. Anschließend radelten die fleißigen Siedler wieder zurück in die heimatliche Straße „Am Eichkamp“ .

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