WINSEN/ALLER. Jahrhundertelang stellten die Menschen in den Dörfern die Stoffe für ihre Bekleidung selber her. Das Rohmaterial dafür bauten sie an, wenn der Boden gut genug war. Sie verarbeiteten die Fasern von Naturpflanzen wie Flachs, Hanf und Nessel zu Textilien, versponnen und webten die Wolle von Schafen und Heidschnucken. Seit dem späten 19. Jahrhundert begann die Baumwolle ihren Siegeszug auch auf dem Land.

Alle selbst hergestellten Textilien waren das Ergebnis aufwendiger Arbeit. Darum waren selbst die einfachsten Kleidungsstücke wertvoll, wurden sorgsam behandelt und gepflegt.

Gab es Feinwaschmittel? Wer besaß 1800 Seife auf dem Kötnerhof? Konnte Seife selbst hergestellt werden? Was bedeutete für die Menschen „Große Wäsche“? Wie oft wurde gewaschen? Wer ein Backhaus hatte, sammelte die Buchenholzasche, wofür? Welche Unterschiede gab es am Waschtag zwischen Stadt und Land, zwischen reich und arm?

Darauf und auf Ihre Fragen gibt Gabriele Scheibner am 30. Juli um 11.30 und um 15 Uhr auf dem Museumshof im Brauckmanns Kerkstieg die Antworten.

Der Museumseintritt beträgt 3 €, die Führung ist kostenlos.

Das Restaurant-Café Kalandstube ist von 12 bis 22 Uhr geöffnet.

Winser Museumshof
Brauckmanns Kerkstieg 6
29308 Winsen (Aller)
Tel. 05143 – 8140
geöffnet mittwochs und sonnabends von 15 bis 18 Uhr,
sonntags von 11 bis 18 Uhr, Einlass jeweils bis 17 Uhr

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