WINSEN/ALLER. Die Winsener Ortsgruppe des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) hat ihre Mitarbeit in politischen Gremien im Rahmen eines beratenden Mandats angeboten. Der erste Vorsitzende des Ortsvereins Winsen, Erich Gottschalk und der Berater für Barrierefreiheit, Bernd Skoda äußern sich jetzt enttäuscht darüber, dass auf ihr Anliegen bisher nicht eingegangen worden sei bzw. dieses immer noch „geklärt“ werde. In einer Pressemitteilung schreiben sie:

„Bereits zwei Mal (Juni/September 2016) hat sich der SoVD um ein beratendes Mandat für Sozialausschuss und Bauausschuss bei der Gemeinde Winsen beworben. Hier meinen wir besondere Kompetenz einbringen zu können. Leider haben wir bisher auf unser Ersuchen keine abschließende Antwort erhalten.

Mit mehr als 280 000 Mitgliedern ist der SoVD Landesverband NDS e.V. der mit Abstand größte Sozialverband des Landes. Wir sind gemeinnützig, überparteilich und konfessionell unabhängig. In ca. 60 Beratungszentren – so auch in Celle – steht der SoVD Landesverband seinen Mitgliedern bei Themen wie Rente, Pflege, Hartz IV, Behinderung, Gesundheit und Patientenverfügung/ Vorsorgevollmacht kompetent zur Seite und vertritt sie gegenüber Politik, Behörden und vor Sozialgerichten. Über Verbandsgrenzen hinaus setzt sich unser Verband für ÖPNV, Barrierefreiheit, Wohnen im Alter und anderes mehr im Sinne der „Behindertenrechtskonvention“ ein. Stichworte, die insbesondere im Zusammenhang mit der demographischen Entwicklung besondere Bedeutung gewinnen, und auch für Winsen künftig zunehmend in die Mitte politischen Handels rücken werden.

In der konstituierenden Sitzung wurde unser Antrag zur abschließenden Klärung noch offener Fragen mit den Stimmen von SPD/CDW und Bündnis 90/Die Grünen zurückgestellt. Dazu sollte Kontakt mit uns aufgenommen werden – was aber bisher nicht geschehen ist. In der Gemeinderatssitzung am 5.12.2016 wurde uns auf Anfrage eine Klärung bis zur Ratssitzung im März in Aussicht gestellt. Äußerst unbefriedigend wie wir meinen. Wir werden uns also in Geduld üben. Ganz sicher aber werden wir – ob als beratendes Mitglied im Ausschuss oder nicht, im Sinne o.g. Stichworte an Lösungen arbeiten und wo es nötig ist, auch tätig werden.“

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