ESCHEDE. Den für April 2018 anvisierten Anschluss der Bahnhöfe im Celler Nordkreis an den Großraum-Verkehr-Hannover (GVH) nimmt der Sozialverband Deutschland zum Anlass, auf den nicht barrierefreien Bahnhof Eschede hinzuweisen. In einer Pressemitteilung des 2. Vorsitzenden im Kreisverband Celle, Bernd Skoda, heißt es: „Viele Jahre Bemühungen um einen barrierefreien „Bahnhof Eschede“ sind bisher im Sande verlaufen und so langsam verliert man den Glauben daran, dass es jemals noch was wird. Der mögliche – für den 1. April vorgesehene Anschluss an den GVH- oder eine Ersatzlösung (Bezuschussung der Tickets durch den Landkreis) macht das Thema wieder hoch aktuell und gibt Anlass, sich noch einmal verstärkt mit der Problematik zu befassen. Ein Anschluss des Bahnhofs an den GVH wird zwangsläufig die Nachfrage – nicht nur mobil eingeschränkter Menschen – steigen lassen und den Druck auf den Träger und damit auf die verantwortliche Gemeinde Eschede erhöhen. Aus diesem Grund hat der SoVD Kreisverband Celle die Gemeinde Eschede angeschrieben und ein öffentliches Hearing zur Abklärung der Zusammenhänge und zur Lösungsfindung angeregt.“

 

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